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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
609
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vur die tzienden vunffundviertzich par halff rogge und halffweyss, echtzich malder haveren und tzwey malder ertzencoelscher mayssen .... und vierundtzentich mark vur drugenweynkouff und tzwey wagen strois," zahlbar auf Remigiustag,ferner nochvor druegen wynkouff van des hoiffs wegen vurdie erste seess jair seess overlensche gülden, vier mark coelschpaymentz vur yeder gülden, und in angaende des sevendenjairs ouch seess gülden, der geliehen vur droegen wynckouffvur die leste sess jair wair he den hoyff beheilt. Vort is gefur-wert ind bedadingt, dat de vurs. pechter [den vurs. hoyff] se-mentlichen bewonen sullen van anbegynne int ende deservur-pechtunge ind vurs. hoiffs lant truwelichen und zo rechter zydenackern und bouwen ind in synen gewointlichen seeden loissen,geynen weytsaem dar in zo sehen noch anderen luyden zo ver-huren, ind alle fruchte dan äff, van gewass ind tzienden, up unsenhoiff vurs. voeren, allda attzen ind mystonge dar äff maichen[ind der zo rechten tzyden up uns hoiffslant vurs. . . voerenind geyn stroe, myst noch voder verkouffen, verbrengen, ver-byrnen, noch van unsen hove entfirnen" widrigenfalls 5 MarkStrafe; ferner sollen sie jeden Remig'.-Tag 6 Ferkel oder für jedeseinen oberl. Gulden nach Köln liefern, ferner den Hafer für dasPferd des Vogts von Bereitem, demOfferman" und Boten undden Herren von St. Thönys u. anderenvan uns hoiffs uyssgandekleyne tzientzen bezahlen"; wenn der Landesherr einen Dienstvom Hofe fordere, solle der Pächternyt van unsen hoiffs wegenoff rechte, dan van beeden und sunderlicher gunst" 2 oderdrei Dienste auf ihre Kosten thun, wenn aber weitere Dienste ver-langt werden, alsdann erst beim Stifte anfragen; ferner sollen diePächter die Gebäude, Zäune etc. in gutem Zustand erhalten undkönnen beim Verlassen des Hofes, falls sie die Pacht immer richtiggezahlt haben, sechs Ellen Wolltuch zu einer Kleidung beanspruchen;wenn Misswachs, Hagelschlag oderhertzochf eintrittee diefruchte in dem velde angetast wurden", so werde das Stiftihnen Gnade thun; dagegen habe es mit Kriegsschaden und Braud-tmglück nichts zu schaffen. Zu Bürgen stellen die Pächter: JohannIvan Braiss und Johann Onverdorven Bürger in Köln.Original im St.-A. zu Düsseldorf; Siegel des Stifts ab.

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