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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
605
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mit Krone und Nimbus; dieselbe hält in der Linken das h. Kreuz und inder Rechten die 3 Nägel; um die Figur herum sind noch 16 Köpfe zu er-kennen, wahrscheinlich waren deren ursprünglich noch einige mehr auf demSiegel: dieselben deuteten die Anzahl der Vikare an. Die Umschrift istgrossenteils zerstört.

G2ß. 1495, Mai 20., bestätigt de?' römische König Maximilianden durch den Statthalter von Geldern zu gunsten des Stiftes S. G.gegen das Kirchspiel Viersen am 22. August 1499 (siehe oben n. 621)getroffenen Entscheid und ausserdem andere Privilegien desselben Stiftes.

Wir Maximilian von gottes gnaden romischer kunig zuallen zeitten merer des reichs, zu Hungern, Dalnmtien, Croatienetc. kunig, ertzhertzog zu Osterreich, hertzog zu Burgund, zuLotherig, zu Brabannt, zu Steyr, zu Kerenndten, zu Crayn, zuLimburg, zu Lutzenburg und zo Gheldern, Grave zo Flandern,zu Habsburg, zu Tiroll, zu Phirrt, zu Kyburg, zu Arthoys undzu Burgundt, Phallenntzgrave zu Ilenigew, zu Iloland, zu See-land, zu Namur und zu Zutphen, marggrave des heiligenrömischen reichs und zu Burgaw, landt grave in Ellsess, herrezu Friesland, auf der Wyendischen March, zu Portenaw, zuSalm und zu Mecheln etc. bekennen öffentlich mit disem brieveund thun kund allermenigklich zu ewiger gedechtnuss, wannin manigen vergangen jaren was und ist gewest tzwitrecht,spenne und irrung zwischen den wirdigen edeln und erbernbrobst, dechant und cappittel der edeln kirchen sant Gereonzu Coln an der einen, und dem amptmann des ampts zuKriegkenbegk und ettlichen kirchspelslewten des kirchspeiszu Vyrssen ligende in dem lande von Gheldern in dem amptvon Kriegkenbegk von und auf dem rotenzehenden desselbenkirchspeis, den man nennet zu latin decimas novalium an deranderen seytten, und auch als über viertzig jare herwerts istzwitrecht und irrung gewest zwischen den vorgemelten hernprobst, dechant und cappittel an einer, und scheffen, ge-swornen, honnen und gemeinen kirchspelslewten des egenanntenkirchspeis an der andern seytten, darauf das die genanntenscheffen, gesworen und kirchspelslewte oder gemeinde vursich nemen, so wann man gewondlichen oder ungewondlichen,gemainon oder heren dienste thun sollten, das dan die ge-nannten herren probst, dechant und cappittel sollten dienen