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1460, Januar 24. verkauft Ulrich van Vischenich an die Äbtissin unddas Kapitel der weltl. Kirche zu S. Cecilion eine Rente von 15 Mltr Roggenund verpfändet dafür Teile des Gutes zum Stütgen.
1461, Dez. 13. verkaufen Oelrich van Vischenich gen. van Belle undFrau das Gut zum Stütgen an die Geschwister Gerard Daym, Evert, Heinrichund Dreiss, Kinder der verst. Eheleute Daym van Vischenich gen. van Belleund Frau Engin. (Everhart van Galen ist Abt zu Brauweiler.)
1486, Nov. 17. nimmt der kaiserl. Notar Job. von Rynkassell gen.Roesgin in seinem Hause „zom Gobelinus" in der Judengasse KirchspielS. Laurentius. vor zwei anderen Notaren und in Gegenwart und auf Wunschder nachbenannten Parteien einen öffentl. Akt auf, nach welchem Everhartv. Vischenich gen. von Bell und Girard van den Heysteren vor ihm er-schienen sind, von welchen der letztere einen papiernen Zettel vorzeigte,der durch die Buchstaben A, B, C, D und E auseinander geschnitten warund von Ev. v. V. [der seinen entsprechenden Zettel wohl verloren hatte]als acht anerkannt wurde. In diesem Zettel von
1477, Nov. 29. wird erklärt, dass durch Wilh. v. Horsteden der Aldo,Heyn-rich vom Vorst und Goedart Ketzgin zwischen den vorher gen. Parteien ein Erb-kauf gededingt und geschlossen worden ist, durch welchen Ev. v. V. dem G. v. d. H,den Hof zum Stuytgin mit 300 Morgen Ackerland und Zubehör — doch ohne„den Freudenbergh, die hoifstatt die Moyr hait ind 5 morgen busch" — für2050 oberl. rh. Gulden (den Gulden zu 24 Köln. Weisspfennigen gerechnet)verkauft hat; diese 2150 (!) Gulden soll G. an E. und ausserdem die nach-stehenden Renten und Guthaben an die Berechtigten zahlen. Für die Schuldvon 768 Gulden hat Johann Harderoide eine Rente von 32 Mltr Weizen zufordern und noch 272 Mltr W. wegen versessener Rente; an eine Jungfernvon S. Cecilien ist zu zahlen eine Erbrente von 15 M. Roggen und noch90 versessene Malter R.; endlich soll G. Diederich Scherffgin van Morenhoyven„vernoegen" 470 oberl. Gulden — 1 G. —- 4 Köln Mark — und Ritter Joh.van Kymnich 175 oberl. rh. Gulden. — Bis zum nächsten „billigen drutziendach" soll man hierüber „brieve ind siegele" machon. Die Partei, welchediesem Zettel entgegenhandelt, hat der andern eine Strafe von 500 oberl.Gulden zu zahlen.
1485, Dez. 3. verkauft Gierhart van den Heysteren Hof und Gut zumStuytgin gelegen im Kirchspiel zu Kreyll an DK. von S. Gereon für 3030 baargezahlte oberl. Gulden (1 G. = 4 Köln. Mark), wobei dem Johann Harden-roide seine Rente von 32 Mltr Weizen vorbehalten wird. Den Zehnten~hatS. G. aber nur zu beziehen von 30 Morgen zwischen dem Bach und derFrechener Strasse. Der Brauweiler Abt Adam von Moenchroide erklärt dabeiDK. von S. G. mit den 3 zum Hofe St. gehörigen Hufen belehnt zu haben.
1486, Jan. 16. (up. sondach neyst nae dem hilligen drutzien daghe,erklärt Driess van Vischenich gen. van Belle seine Einwilligung dazu, dasssein Neffe G. van den Heysteren den Hof zum Stuytgin an DK. von S. G.verkauft hat.
1486, Sept. 20. giebt Everhart van Vischenich gen. van Belle einegleiche Erklärung ab.
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