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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
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im Kapitol, und je eine andere Pfründe an den übrigen StiftskirchenKölns für die Lehrer der Theologie und des kanonischen Rechts ander Universität Köln.

Original im Stadtarchiv zu Köln.

584:. 1437, Juli 28., bekunden Bruder AbelRectoir desgoitzhuesse onss heren licham bynnen Coelne Regeleir ordens"und der ganze Convent des gen. Klosters, dass sie von den7 Prie-stern" zu S. Gereon 2 Wingerte in Erbpacht erhalten Itaben. Gemässdem wörtlich aufgenommenen Pachtbrief der 7 Priester (Andreas vanWerda, Joh. Essleve, Karsais van Palant, Heinr. van Leenpe, Joh.van Goidesberg, Lanib. Rorabe [?] und Joh. van Wichterich) icarendie 2 Wingerte je 3 Viertel gross; der eine lag nach dem gen. Klosterzu, an dem kleinen Driesch Gerard's van den Cuesen, und nachS. Gereon zu neben dem Wingert des Winand Moirss deszoldenei's";der andere Wingert lag neben dem gen. Wgt des W. M. auf deranderen Seite. Der jährt, Pachtzins beträgt 12 Köln. Mark. DemJoh. Troest ivird die Leibzucht an den 2 Wingerten vorbehalten.

Original mit dem kreisrunden Conventsiegel (Hostie mit dem gekreu-zigten Heiland) im Archiv von S. Gereon.

1454, Juni 14. (up sunte Yiits avent), stellen Prior und Convent des-selben Klosters einen Reversalbrief aus, welcher auf vorstehenden bezugnimmt und mit diesem fast wörtlich übereinstimmt: nur ist man übereinge-kommen, dass der ganze Zins jetzt immer zu Ostern gezahlt werden soll,nicht mehr, wie früher, halb zu S. Remeis und halb zu Ostern.

Original im Archiv von S. Gereon. Das anhängende Conventssiegelist hier grösser als das von 1437, und oval, unten und oben zugespitzt; eszeigt eine gothische Monstranz mit Hostie und Kreuz wie bei dem vorigenSiegel, der sechsblättrige Fuss der Monstranz erscheint nicht im Profil, son-dern flach aufgelegt. Ausserdem haben Derick Prior und der Conventder Kreuzbrüder zu Köln ihr prachtvoll entworfenes und ausgeführtes Siegelangehängt; dasselbe ist kreisrund und zeigt den aus dem Grabe erstehen-den Heiland, die Rechte zum Himmel erhebend und in der Linken die Sieges-fahne haltend, hinter und neben dem Grabe stehen die 4 Wächter.

1454, Juni 23. (opp sunte Johan baptisten avent toe mydsomer), be-kundenbrueder Thomas vamme "Wall prior ind voirt alle gheraeyn conventdes Reguliorcloisters zo uns herenlijcham bynnen Coelne", dass sie zur hoch-nötigen Vergrösserung ihrer Hofstat und ihres Klosters von dem JunkerGerard von Cleve, Graf zu der Mark, ein durch diesen dem Köln. BürgerJoh. Essigmenger abgekauftes Erbe welches zwischen ihrer Hofstatt und

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