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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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398
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die mensis Iulii), -worin sie dem Official die Publikation vorstehender Ver-fügung kund tun.

1359, August 31. (sabatto post festum decollationis beati Iohannisbaptiste) erlässt der kölner Official den Bxcommunikationsbefehl gegenHerpernus van Hall, seine Frau und derencomplices et fautores".

Alle 4 Originalien mit sehr beschädigten Siegeln im St.-A. zu Düb-s eldorf.

391. 1353, August 4., erklärt der Kaiserl. Notar und Cle-riker der Köln. Dioecese Johanndictus caput de Ryclenchusen"amtlich, dass vor ihm erschienen sind Heinrich von Oyre gen. von dersteinernen Pforte, Kanoniker der Kirche 8. Gereon und Pastor derPfarrkirche zu Dussel, dessen Bruder der Waffenträger Joh. vonDussel und des letztem Frau, Gertrud von Garderoyde, und dassdabei die 2 letztgenannten zu einer Memorienstiftung für sich undihre Angehörige dem Pastor H. und dessen Kirche gegeben haben eindreieckiges Stück Driescldand (terre aride"), gelegen in Dussel nebendem Pfarrwittum, grenzend mit einer Seite an den Teich des Wittumsund mit den 2 andern Seiten an 2 rechts und links in die Felderführende Wege. Die Schenkung geschah mit der ausdrücklichen Be-dingung, dass aus dem Land ebenfalls ein Teich (piscina seu sta-gimm aquarum) für das Pfarrwittum auf etvige Zeiten gemachtwerde. Die Handlung erfolgte auf dem Hofe Dussel in der Woh-nung der Schenkgeber in Gegenivart der 3 Genannten, sowie des Ka-nonikers von S. Gereon Johann de Castro, des Sektors der DüsseierKirche Gobelin, Sohnes von Tilmann Immendorpe, des WaffenträgersPhilipp von Altroide des Th. Snubbe und des Friedrich Schilt.

Instrument des Notars in duplo im St.-A. zu Düsseldorf. R. B. IIa.

392. 1353, Nov. 13., bekundet der Köln. Cl&riker und kaiserl.Notar Johanncaput de Rykelinchusen", dass vor ihm der PriesterHeinrich von Bagheim, Vikar an S. Gereon,allen" Priestervikaren vonS. Gereon geschenkt hat eine Jahrrente von 1 Mark, welche zu, S. Mar-tini unter die der Gewohnheit gemäss bei den Vigilien anwesendenVikare zu verteilen ist. Von jener Mark sind 8 Schillinge zu be-ziehen von einem Viertel Wingert im Bendeacker und vier von einem