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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
372
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356.— 1339, April 19., bekundet Heinrich von Oir, Kanonikervon S. Gereon und Pfarrer von, Dussel, dass ihm das Kapitel vonS. G. gewisse Einkünfte geschenkt hat zur Bestreitung der Lastenseiner Kirche.

Ego Henricus de Oir, canonicus eccle s. Gereonis Col. acinvestitus parrochialis eccle in Dussele, qtiod census pensioneset obventiones, que ultra maiorem decimam ad ven. viros dnosmeos dec. et caplum iam dicte eccle in mea parrochia spec-tare noscuntur necnon minutam decimam michi per eosdemin sublevamen onerum einsdem eccle gratiose fore concessa,meque alias tanquam rectorem in eisdem nichil penitus iurishabere ; presentibus recognosco, dans hanc litteram (!) prefatismeis dnis meo sigillo sigillatam in testimonium super eo.Datum a. d. mill. trec. tricesimo nono in crastino dominice Iubilate.

B. B. fol. 115 a.

357.— 1339, Juli 4., bekunden die (Aebtissin) ! ) und der Con-vent des Cistercienserinnenklosters zu Mechtern, dass sie zu gimstendes Bitters und Min. Schöffen Hermann Scherfgin verzichtet habenauf eine Jahrrente von 3 köln. Schillingen, welche ihnen zustand vonder Hälfte des zwischen der alten und neuen Ehrenpforte gelegenenHauses „Bayle". Angehängt wurde das gemeine Siegel des Convents.Datum a. d. mill. trec. tricesimo nono, dominico die proximopost f. beatorum Petri et Pauli apostolorum eius.

Original im Archiv von S. Gereon. — Das Siegel ist abgerissen. —Vor Hermann stehen die 2 Reverenzpunkte.

') Das Wort ist herausgerissen.

358.— 1339, Septbr. 28: (in vigilia beati Michaelis archan-geli), verzichtet die Aebtissin Druda von Mariengarten in Köln zu-gleich mit der Nonne Duregine, Tochter des Hilger Cleingedanc undseiner Frau Bela, auf das Kindsteil der letzteren: einen Hof im Ge-richt Kriel (Crele), der ihr nach dem Tode der Mutter zugefallenist; doch unter Vorbehalt einer Leibrente von 12 Mark.

Original im St.-A. zu Düsseldorf, Siegel des Conventes ab.