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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
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187
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188. 1288, April 27., Hefbord Gebour und seine Frau Evavon Allrath (Älderode") thun kund, dass sie -wegen der für den ver-storbenen Heinrich Graf von Kessel und Herrn von Grevenbroich(Brücke") eingegangenen Bürgschaft in grosse Schulden geratensind, und deshalb an das Kapitel von S. Gereon für 30 mr. 60 inder Pfarrei Allrath gelegene Morgen Ackerland verkauft haben; dieseMorgen hat Walram, Propst von Münster (von welchem?) und jetzt,als Nachfolger seines Bruders Heinrich, auch Herr von Grevenbroichfür jenen Verkauf aus dem Lehensverband entlassen, so dass die-selben also nun Ällodialland sind.Quorum quinquaginta sexiornales siti sunt sub uno sulco retro curiam nostram, via quaitur versus Barensteyde, ad sinistram raanum contingentesversus Barensteyden agros Gerardi de Moirse et ex alteraparte agros Godeschalci dicti Krach et contingentes versusBruche agros Alberti de Ambele; item quatuor iornales iacentsuper semitam qua itur de Älderode versus Nuenhusen retroVronhoven iuxta agros pastoris ibidem et inclusi ab aliaparte ab agris qui vocantur Iohannis de Älderode." Auch ver-sprechen die Verkäufer Bürgschaft (für die Freiheit des Gutes) undentäussern sich (effestuare") sich des Besitzes in Gegenwart desgenannten Walram, in dessen Gerichtsbarkeit das Gift liegt, vor demweltlichen Gerichte und der Hofgenossenschaft von Allrath und vordem Official der Kölnischen Curie. Als Bürgen stellen sie die 2Ritter Nicolaus von Grevenbroich und den Vogt Gottfried von Neuen-hausen, sowie Lupert von Laach (Laghe") und Hermann von Ven-uichegm". Quibus rite actis nos pro nobis et nostris successo-ribuslmiusmodi sexaginta iornales in presentia et sub testimoniopredictorum dominorum ac coram iustitia seculari ac familiaapud Älderode ab eisdem dominis emptoribus recepimus etrecipimus sub annua pensione decem et octo maldrorum si-liginis Coloniensis mensure melioris prope ad unum denariumipsis dominis singulis in festo s. Remigii solvendorum. . . .Coloniam super granarium ipsorum sub nostris . . . ex-pensis." Wenn sie 14 Tage nach dem Termin den Roggen nichtgeleistet haben, sollen die Güter an S. Gereon verfallen sein. Auchdie Bedingung nehmen die Pächter noch auf sich, dass das Gut immernur ungeteilt an einen Erben übergehen soll. Endlich heisst es:sub-icientes nos et successores nostres quoad observationemomnium premissorum iurisdictioni ecclesiastice eiusdem domini