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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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88. 1227, Dezember 9, Graf Wilhelm von Jülich sichertdem (der Kirche S. Gereon gehörigen) Hofe Wissersheim Dienst- undSchatzfreiheit zu, nur soll sein Vogt dort dreimal jährlich dem DingVorsitzen und der Hof an den Grafen eine mr., die Hof genossen aber4 mr. jährlich zu s. Remigius entrichten. Acta sunt Colonieapud s. Gereonem . . . MCCXXVII V. idus Decembris. De

consilio Silmanni tunc dapiferi.....et de beneplacito

Ar(noldi) prepositi et conventus s. Gereonis .... Zeugen:Henricus prepositns s. Georgii Col., Adolfus frater eius, Her-mannus advoc. Miacensis, Winegoz de Hotdorp, Christianuspincerna, Henricus Buffe, Winricus de Kenzwilre, Arnoldus deBensveit. Angehäugt ivurden die Siegel des Grafen und derPröpste von S. Gereon und S. Georg.

R. B. fol. 93 a. Lac. IV, 796, 653. Das R. B. hat einige Lesefehler,z. B. Gensveit statt Bensveit.

89. 1228. Es wird (universis sacrosancte matris ecclenliis") bekundet, dass die Freie Heilewig und ihre 4 Töchter Mar-gareta, Gertrud, Gunegund und Elisabeth sich dem Altare des h. Gereonzu Köln mit all' ihrer Nachkommenschaft wachszinspflichtig gemachthaben unter der Bedingung, dass eine jede Person von ihnen oderihren Nachkommen, die zu einem heiratsfähigen Alter gekommen ist,jährlich am Feste des h. Gereon am genannten Altar je 2 Denareopfere; für die Erlaubnis zur Heirat sind 7 Denare zu zahlen; beimTode eines Mannes oder einer Frau ist bezüglich entweder das bestewollene oder das beste leinene Gewand zu opfern. Angehängt istdas Herzogssiegel von S. Gereon in grünem Wachs.

Nach dem Original im Staatsarchiv zu Düsseldorf.

90. 1229, Jidi 12. Propst Arnold, Dechant H und dasganze Capitel von S. Gereon bekunden, dass sie dem Heinrich, Sohndes Kölner Bürgers Gozelin, und dessen Frau Elisabeth den Hof derK. S. Gereon zu Merheim in Erbpacht gegeben haben. Der Pächterhat alle Lasten zu tragen, die bisher auf dem Hofe ruhten; ferner