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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
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eines Monats nach ihm gewordener Mahnimg sich bessere und seinUnrecht wieder gut mache.

Original in Berlin. Gedruckt bei Ennen, Quellen II, 20, (mit unrich-tigem Datum, wie Potthast moniert).

49. 1206, Febr. 17., zu Rom bei S. Peter. P. Innocenzbeauftragt den Erzb. Bruno, den Domdechant und den Scholaster vonS. Gereon Mag. H(einrich), den B. Otto [von Münster) und zwarnötigenfalls mit kirchl. Strafen zu vermögen, dem Könige Ottodie Treue zu bewahren.

Migne 1. c. 3, 1131.

50. 1206, März 15., zu Rom bei 8. Peter. P. Innocenz IIIbeauftragt den Scholaster von S. Gereon und die Plebane von S. Lau-renz und S. Brigida (zu Köln), gegen die Verächter des früher andieselben ergangenen apostolischen Mandates vermöge dessen dieBeauftragten die Grafen von Jülich, Hostaden, Berg, Altena, undGeldern, soivie deren Genossen in der Köln. Diöcese, ivelche das Dom-kapitel gewisser Einkünfte und Güter beraubt hatten, durch Excom-munikation der betreffenden Personen und Interdikt über deren Gebietezum Ersatz des Geraubten zwingen sollten mit den nötigen Strafenvorzugehen.

Original in Berlin. Gedruckt bei Ennen, Quellen 2, 22.

51. 1207, März 13., im Lateran. P. Innocenz tröstet den Dom-dechant, die Prioren und den übrigen Kölnischen Clerus bezüglich derschwierigen Lage, in welcher sie sich befinden.Licet Col. eccla infavorem suum super negotio imperiinos induxerit, nonnos ipsam, ac ideo plus nos ei quam ipsa nobis de ipsonegotio imputare possimus; quia tarnen postmodum fidelemeam invenimus et devotam, hoc ipsum, quod in suo propositoconstantiam conservavit, ita gratura gessimus et acceptum,acsi sequentia non de suo, sed de nro potius initio provenis-