Druckschrift 
Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
IV
Einzelbild herunterladen
 

IV

dann folgen noch 16 nicht numerierte. Von dieson 276 Urkundensind die 264 ersten nicht lange nach 1435, die Urkunde des Pe-trus Schalpipe (ÜB. n. 583) gegen 1440, die übrigen 11 vor demEnde des 15. Jahrhunderts eingetragen worden. Mehrere Urkundenfinden sich aber 2 oder 3 mal im R. B., so dass wir im Ganzennur 255 von einander verschiedene gezählt haben. Von diesenUrkunden gehört 1 dem 9. Jh., 3 (2) gehören dem IL, 9 (3) dem12., 65 (10) dem 13., 149 (61) dem 14. und 28 (8) dem 15. Jahr-hundert an; die hier eingeklammerten Ziffern geben an, wievieleder betreffenden Urkunden meines Wissens noch im Original vor-handen sind.

3. Ein in weisses Leder gebundenes papierenes Chartularder Vikare von S. G., welches 28,5 cm hoch und 21 cm breit ist;der Rand hat unten und nach aussen eine Breite von 5 cm, nachinnen von 3, und oben von 12 cm. Dasselbe ist im J. 1540angelegt und auf den ersten 99 Blättern damals oder kurz nach-her beschrieben worden. Weitere Eintragungen haben dann aufden Blättern 100269 bis gegen das Ende des 17. Jahrhunderts statt-gefunden. Das Chartular enthält 110 Urkundenabschriften, vonwelchen für uns aber nur 39 der Benutzung für unseren Zweckwert schienen. Von diesen 39 Urkunden gehören an: dem 14.Jh. 17, dem 15. Jh. 9, dem 16. Jh. 6, dem 17. Jh. 1. Nur vondenen des 14. Jahrhunderts lagen mir 3 auch im Original vor.

4. Ein Band von gleichen äusseren Verhältnissen wie n. 3,der aber nur 108 Blätter enthält, welche sämmtlich beschriebensind. Der Inhalt ist nach der Aufschrift:Acta in causa DD Vi-cariorum ecclae D. Gereonis super restitutione libri presentiarum C DD Decanum et caplum eiusdem ecclae." Die Verhand-lungen dauerten von 1421 bis 1430; aus derselben Zeit stammtauch das Manuscript. Die vorkommenden Stücke sind von unszum teil aus Originalien, zum teil aus den vorgenannten Copien-büchern geschöpft worden; anderes mussten wir der Raum-ersparnis wegen übergehen.

5. 12 in einem Heft vereinigte Papierblätter in folio, welcheAkten enthalten über einen Process, den die Vikare von 1449 und1450 vor dem Kölnischen Official gegen DK. von S. G. darübergeführt haben, dass der Kellner des Kapitels sich die Verteilunggewisser Einkünfte unter die Kläger anmasse.

6.Novum registrum reeeptorum pro officio magno con-