Druckschrift 
4 (1807)
Entstehung
Seite
179
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Wechſel⸗Rechnung.179Zwanzigster Cours.Fein Silber 27 Mark 10 Schill. die Mk.fein in Bev.Hierunter verstehet man ganz reines Silber. Die-ses hat einen höhern Preis als das im vorigen Coursangegebene legirte Silber, weil der Käufer oder der-jenige der es verarbeiten will, nicht nöthig hat, es ersteinzuschmelzen und zu reinigen. Bey dem legirten Sil-ber hingegen muß man erst das reine oder seine Silberaus dem Barren durchs schmelzen und reinigen heraus-bringen. Für die Mühe und Kosten, die man in die-sem Falle hat, bezahlt man für die feine Mark vondiesem etwas weniger, als für die feine Mark vonjenem.Ein und zwanzigster Cours.Stücke von Achten Mark Schill.Unter Stücke von Achten verstehet man spa-nische Piaster oder spanische Thaler. Diese Tha-ler werden im Handel, besonders im Ostindischen, häu-fig gebraucht, und von allen handelnden europäischenNationen, zu diesem Zwecke als Waare gekauft undverkauft. Der Verkauf geschiehet gewöhnlich nach demfeinen Mark cöllnisch. Das Silber, aus welchem diePiaster gemünzt werden, ist 14 Loth und 6 Grän fein.Da nun die hamburger Bank die Mark fein Silbersolcher Münzen eben so wie die seine Mark des imneunzehnten Cours angegebenen 12 à 15 löthigen Sil-bers zu 27 Mk. 6 Schill. Banco annimmt, und diefeine Mark Silber zu 9⅛⅛ Piaster=Stücke ausgeprägtwird;M 2