Wechſel⸗Rechnung.167Werth in der Ausgabe; so ist die Proportion des Gol-des zum Silber auch ſo lange unveraͤnderlich; ſo langeim Gewicht und Gehalt, oder in dem äusserlichen Werthkeine Veränderung vorgehet. So bald aber in eineroder andern Stücke eine Veränderung vorgenommenoder nach dem Laufe der Handlung die Münze im Wer-the erhöhet oder verringert wird, so bald ist auch die Propor-tion zwischen Gold und Silber in solchen Münzen entwederhöher oder niedriger. Gleiche Beschaffenheit hat es mitden ungeprägten Metallen, so lange ihr Werth unver-änderlich bleibt, so lange ist das Verhältniß des Gol-des zum Silber darin auch einerley, so wie aber diePreise höher oder niedriger steigen, so kommt auch die-ses Verhältniß höher und niedriger zu stehen.Berechnung des Handelsverhältnissesund zwar nach dem Preiſe der ungemünz-ten Metalle.Wenn in Amsterdam eine Mark Troy fein Gold355 Fl. Bco. mit 4 p. C. Agio in Courant gilt, dieMark fein Silber aber 25½ Fl. Courant kostet: in wel-chem Verhältnisse stehen beyden Metalle gegen ein-ander?1 Mark fein Gold.355 Fl. Beo.100104 Fl. Cour.1 Mark fein Silber.Facit 14,48 M. f. Silb. : 1 M. f. Gold.Berechnung desselben Verhältnissesbeym Einkaufe des ungemünzten Metal-es für gemünztes.Auf eine cölln. Mark von 23⅔ Karat fein, gehen7 Stück Ducaten. Wenn nun in Hamburg DucatenL 4
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