Druckschrift 
4 (1807)
Entstehung
Seite
59
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Gold= und Silber=Rechnung.59hung ſeiner Farbe um deſto mehr vom reinen Metallentfernt, je mehr er Zusatz hat. Die Gold und Sil-der Arbeiter verfertigen sich daher Probirnadelndavon beym Silber, eine aus feinem Silber, die zweyteaus 15 löthigem, die dritte aus 14 löthigem u. s. w.gemacht ist. Man streicht das zu prüfende Metall anden Probirstein und versucht dann, welche unter denProbirnadeln eben die Farbe auf dem Steine gibt.Beym Golde hat man Nadeln von 24 karätigen, 23karätigen 22 u. s. w.Die Ausarbeitung dieser Rechnungsart, kann theilsdurch die Regel de Tri, theils nach Reefischer Art,oder zweyfache de Tri geschehen.Die verschiedenen Fälle, welche bey der Gold= undSilber=Rechnung vorkommen, sind folgende vier, näm-lich:a) Aus dem Gewicht der Bestandtheile,den Gehalt zu finden.b) Aus dem Gewicht und dem Gehalt dieMenge des feinen Metalls zu finden.c) Das Verhältniß zwischen Gold undSilber bestimmen zu können.d) Eine jede gegebene Massa Gold oderSilber nach ihrem Gehalte und Wer-the in eine bestimmte Münzsorte zuberechnen.Wenn eine bestimmte Menge feines Metall undZusatz zusammen geschmolzen wird, wie groß der Ge-halt des legirten Metalls seyn werde. Z. B.Unter