Druckschrift 
2 (1805)
Entstehung
Seite
6
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6 Vorübungen zu den Rechnungen mit Brüchen.dirt, und dann der Nenner herauskommt, welches eben= 271so viel, wie ein Ganzes ist, denn 248 + 23-271271 271oder 1 Ganzes.Ist ein unregelmäßiger Bruch gegeben, undes wird gefragt, um wie viel dieser Bruch mehr alsein Ganzes sey, oder wie viel Ganze derselbe enthalte,so dividirt man den Nenner im Zähler, der Quotientzeigt alsdann an, um wie viel der Zähler größer alsein Ganzes sey, oder wenn der Zähler so groß ist, daßder Nenner mehr als einmal darin enthalten ist, wieviel Ganze zum Vorschein kommen würden. Z. B.53 = 27 : 53 = 1 + 20Oder es ist gegeben 22/4 = 4 : 29 = 7 1/4.Dieses Verfahren gründet sich auf die oben gegebeneRegel, daß der Nenner diejenige Zahl sey, welche an-zeigt, in wie viele Theile das Ganze getheilet worden,und der Zähler, wie viel solche Theile vorhanden sind.So oft nun der Nenner im Zähler gehet, so oft kommtein Ganzes heraus. Die Probe hierauf wird gemacht,indem der Nenner mit den dabey entstehenden Ganzenmultiplicirt und zum Product der Zähler addirt wird.3. B.1314: 131 = 32 ¾.Probe:32 x 4 = 128 + 3 = 131 oderB.Vom Abbreviren, oder Abkürzungder Brüche.Da es zuweilen solche Brüche gibt, die sich der Kürzehalber, im Aussprechen oder bey der Ausarbeitung einerAuf-