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nichts davon. Auch der vorwurfsvolle Ton der Kede der Fidesin F. S. ist in beiden deutschen Dichtungen gemildert.
621. ich habe hüf geschrieben, die Wange, das zwar bisherunbelegt ist, aber aus dem Plur. hiufe Krone 10995 und dembekanten Deminutiv hiufel, hiufelin sich ergibt.
639. ougenselien, sonst nicht bekannt.
647. diu büeze ich sicherlichen dir, ist daz du rätes volgesmir al. S. 144.
651. Der ganze hier beginnende Dialog der Tochter Syonmit Fides, der bis 1133 reicht, ist Einschiebung Lamprechts inden Eamen der F. S. In der al. S. findet sich in den V. 140—214nur eine Eede der F. an der Stelle unsrer S. 620—1143. DieLehre von der Dreieinigkeit, die Erlösung durch Gott den Sohn,die Sehnsucht der Sele den Heiland kennen und minnen zulernen, die Anweisung der Fides, wie dies geschehen könne undwann es eintrete, das ohnmächtige schweigen der Sele und diedaran und an die Entzündung und Erleuchtung des menschlichenHerzens angeschlossenen Betrachtungen füllen diese LamprechtscheEinschiebung.
682. vizze wird hier die Bedeutung Falte haben, die demWorte im engl, fit, altn. fitja, nd. fisse nachgewiesen ist: GrimmDWb. HI. 1695. Müllenhoff bei Haupt Z. XVI. 143. Der Keimauf wizzen zeigt, dass das Wort anders ausgesprochen wird alsmit der Bedeutung Faden, Fadengebinde.
737. Zu den hier erscheinenden typischen Bildern für dieJungfrauschaft der Gottesmutter, der verschlossenen PforteEzechiels (Ezech. 44, 1. 2), der Eute Aarons (4. Mos. 17, 8), desSchaffells Gedeons (Eichter 6, 37. 38) und des Throns Salomons,genügt es auf die reichen Sammlungen W. Grimms in seinerEinleitung zu Konrads v. Würzburg Goldner Schmiede S. XXXI —XXXVH zu verweisen.
754. war uns das hindiein nicht geborn, so wmrn wiral zumal verlorn, in den deutschen Bearbeitungen des Hymn.Dies est lsetitise, vgl. Hoffmann v. Fallersleben Gesch. d. Kirchenl.S. 296 (2. A.) Ph. Wackernagel d. deutsche Kirchenlied (1. Ausg.)S. 93. 666.
786. bekort in Versuchung geführt, auf Abwege verleitet;vgl. Pass. K. 406, 77. Griesh. Er. 2, 82. Leys. Pr. 136, 21.