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in die vier Räder Ezechiels verkriechen, so würde ichsanft ruhen!' Er trägt nun das Gleichnis dieser vierRäder vor, die er als Fides Spes Sapientia Caritasdeutet (2620—2761).
Er habe da vieles gesagt, fährt er fort, woran erzuvor nicht dachte. Er sei eben nicht weise, redeschwerfällig und überlege den Plan nicht genau. Erspricht über die Weisheit. Weise rede er freilich nicht,denn er habe mehr der Thorheit (tumpheit) als derWeisheit gedient. Aber das wisse er doch, dass JesusKrist die oberste Weisheit sei. Er könne den innernSinn zu unsagbarer Kunst bringen, wie sich jezt inBrabant und Baiern an den Weibern zeige. Lamprechterklärt, weshalb alte einfältige Weiber solche Kunstmehr hätten als kluge Männer, weist auf Glaube undHoffnung, die zur Weisheit helfen und dass der h. Geistgern den lichten Sinn, der die Gier nach Gott entzünde,in ein lauteres Herz giesse, wie der Tochter Syon ge-schehen sei. Nach dieser langen Abschweifung wolleer zu ihr zurückkehren (2762—2901).
Sapientia hat geraten, nach der Minne zu senden.Die Sehnung erbietet sich, Caritas im Himmel aufzu-suchen und geht von der Gerung begleitet dahin. ErauCaritas konit, von den Tugenden freudig empfangen.Lamprecht deutet dies auf die Entzündung des Herzensdurch die wahre Minne, bei der aber die mäze nötigsei. Er fällt gegen die Weiber aus, welche sich nichtan die mäze bei ihrer religiösen Begnadigung kehrten.Gnade ohne mäze bringe Ärgernis; unrecht sei zu ver-zagen, wenn die Gnade nicht durchbreche; man strebenach dem besten und genüge sich an dem von Gottbeschiedenen Theil (2902—3040).