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Sanct Francisken Leben und Tochter Syon
Entstehung
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(Antverp. 1768) herausgegeben. Einer besseren Hand-schrift entstammt der Text in der römischen Ausgabe:Seraphici viri S. Erancisci Asisiatis vitae duae auctoreb. Thoma de Celano ejus discipulo. Quarum una adfidem ms. recensita, altera nunc primum prodit. RomaeMDCCCVI ex typographia S. Michaelis ad Bipam apudLinum Contidini. S. 1121. Hier ist auch die späterevita, die Thomas auf Befehl des Generalminister Cres-centius zur Ergänzung der älteren Arbeit schrieb, zumersten Male gedruckt. Ich verdanke die Kenntnis undBenutzung dieses seltenen Buches Herrn P. DominicusGrammer, Definitor im Minoritenconvent zu Würzburg.Lamprecht gibt sein Gedicht als deutsche Über-setzung des Thomas an : äiz hat gemacht in diiitscherMute ein knappe, heizet Lamprecht 374 f. Er hatden Bat, die lateinische vita ohne Weitschweifigkeit voll-ständig wiederzugeben und nicht davon abzuweichen(379 f.), treulich befolgt. Schon für die, der einleitendenBetrachtung (1353) folgende Vorrede 354 ff., benuzteer den Prolog des Thomas. Von 390 ab beginnt seineWiedergabe des 1. Buches der legenda Gregorii IX,dem er genau folgt, nur hier und da kürzend, undmanchmal etwas nicht thatsächliches einschiebend. Selbstpersönlich erscheinende Stellen (z. B. 28202826) sinddem Thomas entlehnt. Am Schluss des ersten Buchesund am Anfang des zweiten seiner Quelle gestattet sichL. einige Umstellungen, vgl. zu 3046. 3084. 3171.3207. 3408. 3555; aber im übrigen schliesst er sichwieder genau seiner Vorlage an. Dem dritten Buchegegenüber verhält er sich freier: er stellt die Wunder,welche für die Canonisation geltend gemacht wurden,voran, erzählt kürzer als Thomas, lässt einiges fort,und bringt dann als Abschluss den Bericht über die