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Sanct Francisken Leben und Tochter Syon
Entstehung
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Heiligsprechung, verwendet auch Stellen aus der all-o-emein gehaltenen Einleitung des Thomas zu dem leztenBuch für seinen Schluss, Tgl. zu 4411. 4806. 4913.5002. 5010. Er strebt hier nach einer gewissen Selb-ständigkeit in der Anordnung, während er im einzelnenoft ganz treu übersezt.

Eür eine genaue Vergleichung geben meine An-merkungen den Stoff.

Den Eranziscus dichtete Lamprecht als knappe 376,als weltlicher 3253, aber nachdem er schon lange mitMinoriten verkehrt hatte 17421767, und den Vorsatztrug, in den Orden zu treten, ohne dass er übrigensden Schritt schon nahe glaubte 1761. Dieses Gedichtist also älter als die Tochter Syon, welche L. nachseinem Eintritt in den Orden verfasste. Als er an demEranzisk arbeitete, war er nicht in der Nähe der vonihm V. 1750 ff. genannten Regensburger Minoriten.Über die Zeit, in der es ungefähr entstanden ist, ver-weise ich auf das oben S. 3 f. gesagte.

Da bis jezt nur eine einzige Handschrift diesesGedichts bekannt ward, scheint der Schluss berechtigt,dass es wenig Verbreitung fand. Die deutschen Eran-ziskanerklöster hätten freilich dieser ältesten deutschenDarstellung des Lebens ihres Ordensstifters sich annehmensollen, die überdies von einem Manne herrührt, dernicht lange nach Abfassung seiner Arbeit sich unter dieMinderbrüder einreihen Hess. East scheint es, dassselbst Bruder Berthold von Regensburg, dessen Lam-precht in dem Gedicht wiederholt rühmend gedenktund zu dem er nähere Beziehungen gehabt hatte, dieDichtung vom Leben des h. Eranz nicht kannte-, wenig-stens geht er in der Predigt zum Tage Erancisci (Aus-gabe Erz. Pfeiffers 65, 5) kurz über die Lebensverhältnisse

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