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Sanct Francisken Leben und Tochter Syon
Entstehung
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treten. Leider ist der handschriftliche Text auch nichtlückenlos, obschon derselbe ununterbrochen fortläuft.Lücken ergeben sich vor 460, nach 1058, nach 3950.

Über das lautliche Gewand des handschriftlichenTextes bemerke ich folgendes. Im allgemeinen ist derKaracter der mittelhochdeutschen Schriftsprache ge-blieben.

Die bairischen neuen Diphthonge haben wenig Ein-gang gefunden: eu für iu findet sich nur 1901 leevt,ou für ü nur in ovf 1449. 2272. gebowen 2225, eifür \ in leit 2346. geleit 558. beichten 1944. celleich2414 und in dem Ortsnamen Fulgein, in dem Lam-precht italien. i in bairisches ei diphthongisirte, dennFulgein reimt 4431 auf hein.

Zu diesen Lautverhältnissen stimmt, dass altes einicht oft durch ai bezeichnet wird, 1173. 1263. 1302.2908. Der zweite Schreiber braucht zuweilen das bairi-sche cei, so 512. 566. 599. 729. 797. 1029. 1070.1370. 1509. 1585. 1987. 2186. 2894; leeit 773.

Für iu findet sich zuweilen u: nuwenllchen 685.Anten 1136. ävtsher 374. lute 107. 1175. (Ute 191.424). luten 110. [Der Dativ lute (populo) steht imReim auf lute (clare) 4482, der Schreiber schrieb aberUte : Hüte], hruse 282. trüget 24.

Im übrigen verdient folgendes Erwähnung.

TJnumgelautetes ä: mare 1371. andahtecliche283b,wozu die im Reime stehnden Worte genär 4423.swären 3489 als beweisende Zeugen dienen.

Der Umlaut ee wird vom ersten und zweitenSchreiber zuweilen mit e bezeichnet: 142. 232. 242.259. 372. 380. 444 f. 535. 673. 790. 821. 3436. Ein-mal, 1540, findet sich S.