.— 21herrlich ist der Sieg, den die Religion durch dieseHelden errungen hat! Noch ehe der erste Sturmder Verfolgung ausgetobet hatte, sahen es dieMachthaber jenes Volkes ein, wie elend ein Staatohne Religion ist. Bald nahmen sie ihre Zufluchtzum Oberhaupte dieser Religion, das sie vorhinverachtet, und dessen Vorgänger sie bis zum Todeverfolget hatten. Nur Religion konnte ihnen Ruhebringen, sie allein ihre Wunden heilen. Dies istdie Frucht des Blutes ſo vieler unſchuldig Hinge-richteten, dies der Sieg unserer h. Religion.So will ich denn meinem Jesus danken, daß ermir durch seinen Diener Suitbert eine so herrlicheHimmelsgabe schenkte; fest will ich halten an dieserSäule der Wahrheit, und nichts, weder Verfol-gung, weder Schwert noch Tod soll michvon ihr trennen, der volle Sieg über diesesalles ist unser durch den, der uns geliebt hat.(Röm. K. 8. V. 35.) Unser ist auch der Siegüber die innern Feinde der Religion Jesu, über dieIrrthümer der Ketzer.Dritter Theil.Selbst in ihrem Schooße fand die Religion Feinde.Sie waren gekleidet mit dem Schafspelze, in-nerlich aber raubgierige Wölfe. (Matth. K. 7.V. 15.) Sie waren in der wahren, allein bese-seligenden Religion gebohren, mit der Milch derwahren Lehre getränkt, zu Auserwählten erhöhet;aber
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Sechste Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 11. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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