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Sechste Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 11. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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14Stimme ist herrlich! Deine Stimme zerbrichtdie Zedern, die Zedern des Libanons. (Psalm.28. V. 4. 5.)O möchten wir doch immer fest halten an diesemGlauben, uns nie durch das Geschrei, durch die Kunst-griffe falscher Philosophen, durch Beschimpfungen derUngläubigen irreführen lassen. Wir haben dieReligion des wahren Weisen, der über alle irrdi-schen Weisen weit erhaben ist. Und wenn wirstolz seyn wollen, so sollen wir allein hierinstolz seyn. Denn nur der Sieger darf stolzseyn.Und unsere Religion siegte über die Kunstariffe derPhilosophen, und auch über die Wuth der Tyranner.Zweyter Theil.Ich weiß nicht, ob der Sieg über die Philosophieoder der Triumph der Märtyrer über dieTyrannen ein stärkerer Beweis der Göttlichkeitunserer Religion ist. Gewiß ist es, daß der Ruhmder christlichen Religion durch die Siege der Mär-tyrer in der Welt ausgebreiteter, die Wahrheitdurch so viele Zeugen, die für sie litten, undstarben, fester gegründet, ihre Schönheit und Erha-benheit von mehreren untersucht, und anerkanntwurde. Jetzt erst erkannte die ganze Welt, daßunser Glaube kein Weib der Menschen sey, daalle menschliche Macht vergebens sich gegen ihnerhob. Von Gott käm er her, und setzte dieAugen der Welt in Erstaunen. (Psalm. 117.V. 23.) Die weltliche Macht kann alles aufbiethen:nichts