25besondere Lehre und Gewohnheit einereinzeln Kirche, oder eines und des andernVaters; nein, ſie war die oͤffentlicheUeberzeugung und Lehre der ganzen all-gemeinen Kirche, welche sie von denAposteln, und diese von Christo selbstempfangen, und erhalten hatten. Irenauszeigt dieses im 32. und 34. Kap. deut-lich; vor ihm aber hatte das Nämlicheder Martyrer Justin in seiner 1ten Schutz-ſchrift an den Kaiſer Antonin, und nochviel deutlicher, noch ausfuͤhrlicher in sei-nem Gespräche mit dem Tryphon ge-lehret. Ueberflüßig wäre es, diese, so wiedes Ignatius, des Tertullians, des Cy-prians und anderer Stellen anzuführen.-So zeuget Ernst Grabe; er wünschet daher,daß durch die Darbringung des vorbesagtenOpfers Gott dem Herrn diese höchste, seinerMajestät schuldige Ehrbezeigung möge er-wiesen werden.Deßwegen sagtunsere Kirche, welche dietreueste Aufbewahrerinn der von den Apo-steln geerbten Lehre ist, mit dem ApostelPaulus: (Hebr. K. 13. V. 10.) Wirhaben einen Altar, von welchemdie Diener der Stiftshütte, (dieJuden) zu essen keine Macht haben.wir haben alſo einen wahren Altar desneuen Bundes, und zwar im Vergleiche undGegensatze einen solchen Altar, wo geopfert
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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