24teten Kirche Gottes dem Allerhöchstenimmerdargebracht wird; in diesem reinsten Spei-seopfer, wo Jesus selbst so wohl die Seelennähret, als auch sich selbst unter den Brods-und Weins Gestalten dem himmlischen Va-ter auf eine wunderbare Weise opfert, und dasAndenken seines Todes, die immerwährendeVorstellung seines blutigen Opfers amKreuze erneuert; in dem heiligsten Opfer,welches Jesus am letzten Abende seines Le-bens, wie ich im 1ten Theile beschrieb,eingerichtet, und zum stäten Andenken seinesTodes zu entrichten befohlen hat. Dieseswar der Glaube, und die Lehre des ganzenchristlichen Alterthumes; darüber sprechen dieältesten Kirchenväter, und die ältesten Vor-schriften des Gottesdienstes der ganzen Kircheein ſo lautes und einſtimmiges Zeugniß aus,daß selbst Ernst Grabe, welcher kein Katho-lik, sondern ein Protestant, von Königsberg inPreußen gebürtig, und zu London Predigerwar, in seinen Anmerkungen über das 4.Buch des Irenaus Kap. 17. dieses merk-wurdige Geständniß der Wahrheit abgelegthat. Es ist gewiß, schreibt er; daß Ire-naͤus und alle Vater, welche zu odernahe an den Zeiten der Apostel gelebthaben, und deren Schriften auf unsgekommen sind, das Altärsgeheimniß fuͤrdas Opfer des neuen Bundes erkannthaben; und dieses war nicht etwa die
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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