26wird, und wo wir an dem heiligsten OpferTheil nehmen, indem wir das Fleisch undBlut Jesu Christi genießen. Unsere Kirchesagt eben so mit dem Apostel (1. Cor. K.10. V. 14—21) Fliehet den Goͤtzen-dienst, ich rede mit euch als Ver-ſtaͤndigen; urtheilet ſelbſt, was ichsage: Ist nicht der Kelch, den wirſegnen, eine Mittheilung des Blu-tes Christi? Und das Brod, wel-ches wir brechen, eine Mitthei-lung des Leibes des Herrn? — Be-trachtet die gebohrnen Israeliten.Nehmen nicht diejenigen Antheilan dem Altare, welche das Opfer-fleisch essen? — Was aber die Hei-den opfern, das opfern ſie nichtGott, sondern den Teufeln. Ichwill also nicht, daß ihr Mitgenos-ſen der Teufel werdet. Ihr koͤn-net nicht aus dem Kelche des Herrnund der Teufel zugleich trinken:ihr koͤnnet nicht von dem Diſchedes Herrn und der Teufel zugleichessen. Unterstützt von diesen Gründen, vondem h. Geiste belehret, und des gottlichenBeystandes bis zum Weltende versichert,lehret daher unsere Kirche: Versammlungvon Trient 22. Sitz. 1. K. " ObschonJesus Christus unser Gott und Herr sicheinmal durch den Tod auf dem Altare
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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