—Vände-An einem Denkmale stehet derrer; um dasselbe versammeln sich auch dieEnkel späterer Zeiten; sie halten einen fest-lichen Jahrestag; sie rufen in ihr Gedacht-niß zurück die Thaten derjenigen, derenAsche unter dem Denkmale ruhet, oderderen Namen der harte Stein, das Erzin die Jahrhunderte hinüber trägt; sieerzählen sich einander: Sehet, diese habenihr Blut, ihr Leben für uns geopfert,oder: Dieser Fürst, dieser Lehrer, dieserVater, dieser Wohlthäter hat unser Glückbefördert. Dann ermuntern sich die Ver-sammelten, dem schönen Beyspiele derVorganger nachzufolgen; sie reden sich zu,treu zu bewahren das Gute, das Glück,welches ihnen durch ſie zu Theil wurde.Endlich durchglühet von dem neubelebtenGefühle der Erkenntlichkeit fallen sie umdas Denkmal zur Erde nieder, sie bethenan Gott, die einzige Quelle alles Duten,sie bringen ihren feurigsten Dank demAllerhöchsten.An einem schönern Denkmale stehenwir, meine werthesten Zuhörer! wir sindhier versammelt um den Sarg, bey denehrwürdigen Gebeinen des h. Suitbertuswie
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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