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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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Erster Theil.So wie unser Körper der Nahrung, derSpeise und des Trankes stats bedürftig ist,damit er nicht seine Krafte, nicht endlichsein ganzes koͤrperliches Leben verliere; sobedarf auch unsere Seele eines geistigenNahrungs- und Stärkungsmittels, sie bedarfeiner Speise, eines Trankes, welche geeig-net sind, sie in edelster Thätigkeit, beyKräften, Gutes zu wirken, und bey einemLeben zu erhalten, welches der hohen Be-stimmung unserer Seele, und ihrer Abstam-mung aus dem göttlichen Wesen würdig ist.Die Abnahme der körperlichen Kraftebeim,Nahrungsmangel, die Körpersschwäche,wenn Speis und Trank gebricht, fühletJeder, fühlte Mancher recht schmerzend indiesem Jahre. Eben so unfehlbar (obschones leider viele Menschen viel weniger, alsihre Körpersschwäche erkennen, und anschla-gen) eben so unfehlbar wird unsere Seeleohne den Genuß himmliſcher Nahrungschwach, krank und ihres beßten Lebensverlüstig. Ach meine Liebsten! wie sind wiruns selbst, und nur zu oft hiervon die be-weinenswürdigsten Zeugen; da wir unsereSeele der gottlichen Nahrung auf längereZeit beraubet schmachten lassen, da sie als-dann allmählig die Kräfte, Gutes zu üben,ver-