15und Blutes spreche, dies liegt am Tage,dies verstunden die Kapharnaiten, undeben daher, weil ihr Unglauben zu groß,und ihre Begriffe zu rohe waren, ver-ließen sie murrend den Heiland; und er,der Liebende, wiewohl es seinem beßtenHerzen äusserst wehe that, mußte dieseLeute von sich weggehen, und ihrem Un-glucke preis gegeben lassen; weil er seineLehre, so wie er sie vom wahren Genußeseines Fleisches und Blutes predigte, auchnicht anders, als von diesem auslegen konn-te. Jesus aber hätte die Weggehenden mitleichtester Mühe, mit einem Worte zurück-rufen können, wenn er ihnen nur gesagthatte, er sprache in einem figürlichen,bildlichen Verstande. Jesus also — diesverbürgt uns seine Liebe — hatte diesearmen Menschen anders belehren; und zu-rückrufen müssen, hätte sie unfehlbar zusich zuruckgerufen. Anstatt einer andernErklärung aber hören wir die eidliche Be-kräftigung: (Joh. K. 6. V. 54.) Wahr-lich, wahrlich ſage ich euch: Wennihr das Fleiſch des Menſchen-sohnes nicht essen, und seinBlut nicht trinken werdet; ſowerdet ihr das Leben in euchJesus also versprachnicht haben.feierlich, sein Fleisch wahrhaft zur Seelen-speise
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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