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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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16speise zu geben, er bestund darauf, daßdasselbe wahrhaft müße genossen werden.Nur zu lange, muß ich sagen, fiel demliebreichen Erlöser die Zeit, bis die Stunde,die unvergeßliche für uns, die seligste Stun-de ankam, welche er zur Erfüllung seinesVersprechens erwählet, und bestimmt hatte,um uns sein heiligstes Fleisch und Blutals ein Heilsmittel anzuordnen, als einSakrament zu hinterlassen. Denn der Herrselbst bezeuget es, (Luk. K. 22. V. 15.) Mitinnigſter Sehnſucht habe ich ver-langt, dieſes Oſterlamm mit euchvor meinem Leiden zu essen. Siekam die heilige Stunde, und Jesusnahm das Brød, verwandelte es,reichte es ſeinen Juͤngern, undsprach: Nehmet hin, und eiset,dies ist mein Leib. Er nahm den Kelch,in welchem Wein war, verwandelte denWein, reichte den Kelch seinen Jüngern,und sprach: Trinket alle daraus,dies iſt mein Blut des neuen Teſta-mentes, welches fuͤr viele zur Ver-gebung der Sünden wird vergoſ-sen werden, Damit nun dieses Sakra-ment so lange, als seine Kirche, fortdaue-ren möchte; so gab Jesus den Aposteln undihren rechtmäßigen Nachfolgern die Gewaltund