14die beßte Nahrung verschmachteten? Got-teslästerung wäre es, von dir, liebsterJesu! so denken wollen. Doch deine Lie-be hat sich deutlich genug ausgesprochen.Feierlich hat es Jesus erkläret, er hates mit der nachdrücklichsten Betheurungversprochen, daß er sich selbst seinen Gläu-bigen zur wahren Seelenspeise geben wolle,und werde; er gab die Versicherung, daßer eine noch viel wunderbarere Speise, alsdas Manna, und als die Brode, mitwelchen er die fünf Tausend Menschengespeiset hatte, bereiten werde, nämlich seinFleisch. Denn Jesus spricht, er gelobet,(Joh. K. 6. V. 52.) und folg. „DasBrod, welches ich geben werde, istmein Fleiſch, welches ich hingebenwerde für das Leben der Welt.Wer mein Fleiſch iſſet, und meinBlut trinket, der hat das ewigeLeben, und ich werde ihn amjüngſten Tage auferwecken.Denn mein Fleiſch iſt wahrhafteine Speise, und mein Blut istwahrhaft ein Trank. Daß Jeſushier nicht von einem bildlichen, sondern vondem eigentlichen, wahren und wesentlichenDargeben, von dem eigentlichen, wahrenund wesentlichen Genuße seines Fleischesund
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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