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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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11.—lich, hat es wirklich erfüllet. Oder, m. L.lasset uns nur unsere Vernunft ruhig umihr Urtheil fragen, soll es Jesu Christo,der als Gott den Himmel und di Eededurch seine Allmacht aus dem Nichts her-vorrief, der nur sprach: Es werde, undAlles wurde; der nicht allein eine Sachewesentlich in eine andere verwandelte, wo-von Kana Zeuge war, sondern der denmodernden Todten das Leben wieder gab,dem Wind und Meer und die ganze Schoͤ-pfung auf, ſein Wort gehorchet, ſoll esJesu Christo unmoglich seyn, des Brodesund Weines Wesen in seinen Leib undBlut zu verwandeln? Bestraft nicht Je-sus selbst dieses Mißtrauen auf seine All-macht an den Kapharnaiten, indem ersagt: (Joh. K. 6. V. 62.63.) Wie? Diesesärgert euch? Diese meine Rede, daß ichmein Fleiſch und Blut zur Speiſegeben werde, kömmt euch hart undunglaublich vor? Was wird alſoerst geschehen, wenn ihr den Sohndes Menſchen dort hinauf fahrensehen werdet, wo er zuvor war?Wir sagen also mit dem h. Ambros4. Buche von, den Sakram. Kap. 4, undDieses ehrwürdige Sakrament desLeibes Jesu Christi wird durch das Wort,durch die Rede, durch den Befehl desHerrn zu Stande gebracht. Wie ist#—Nr.(e)