— 12 —aber das Wort, der Befehl unseresHerrn Jesu Christi beschaffen? Er, derHerr befahl, und der Himmel wurde; er,der Herr befahl, und die Erde wurde; er,der Herr befahl, und jedes Geschöpferhielt sein Daseyn. Du siehst alsowie kraftig wirkend das Wort Christiist. Wenn also solche unumschränkteMacht in dem Worte des Herrn Jesuist, daß Dinge, welche nicht waren, zuseyn anfingen, wie viel mehr kann die-ſes Wort bewirken, daß ſchon vorhan-dene Dinge in andere verwandelt wer-den? Der Himmel und die Erde wa-ren einst nicht; allein höre den ProphetDavid antworten: Der Herr hat gespro-chen, und sie sind geworden, Er hat be-fohlen, und sie sind erschaffen. (Psalm. 148.V.5.) Ich antworte alſo, ſpricht Ambros inBetreff des h. Sakramentes:Chriſtus„ hat gesprochen, und es ist sein Leibgeworden, Christus hat befohlen, undsein Leib ist gestaltet.-So wie aber die Allmacht Jesu Christikeine Gränzen, keine Schranken kennetso ist auch nur Unendlichkeit das Maaßseiner Liebe gegen uns. Was die Allmachtzu unserem Heile vermag, das will, dasgebeut seine Liebe. Dem ganzes Leben,göttlicher Erlöser! ist uns hiervon Zeuge,so wie dein Sterben für uns der gottliche
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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