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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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10verlieret an bösen Uebungen erkranket, undin den Tod der Sünde und des Lasterseinschlummert!Jesus, der beßte Kenner unserer Bedürf-nisse, der liebreichste, zugleich aber weisesteund allmächtige Helfer hat uns deswegengöttliche Seelennahrung reichlich verschafft.Er gab uns zu diesem Zwecke erstens Got-tes Wort, seine Lehre. Er bereicherte seineKirche mit mehrern Gnaden und Heils-mitteln; unter allen aber stiftete Jesus einSakrament, welches der Seele das seynsollte, was dem Körper die Speise undder Trank ist: daher wählte auch der Herrdas Brod und Wein als die passendstenäusserlichen Zeichen der innerlichen Gnaden-wirkungen dieses Sakramentes. Jesusnämlich gibt unter den Gestalten des Bro-des undVeins sein heiligstes Fleisch undBlut den Seinigen zur Seelennahrung.Da geht recht in Erfüllung, was der ge-krönte Prophet sagt: Der Herr hatihnen das Brod des Himmels ge-geben; das Brod der Engel hatV.der Mensch genossen.Ps. 77.28. 29.Die Allmacht Jesu Christi unseres gött-lichen Erlösers ist uns Bürge, daß derHerr dieses Sakrament anordnen konnte:seine Liebe wollte es, versprach es feier-vom7lich,###