rührt danken wir an seinem Sarge, seg-nen seine h. Gebeine für die Wohlthaten,welche er uns durch die Religion brachte.Er predigte uns eine Religion, welche alsGottes Werk den Wechſel der Jahrhun-derte, die sonst Alles zerstörende Machtder Zeit, unverandert, unerschüttert, statssiegend aushält. Er predigte uns eineReligion, welche uns nicht schwanken läßtwie Schilfrohre, preisgegeben dem Windejeder neuen und unstaten Lehre; sondernwelche von dem h. Geiste in der Reinheit,Wahrheit und Dauer ihrer Lehren erhal-ten, geleitet, und bis an das Ende derWelt geschutzet wird. — Doch, wie darfich es wagen, die göttlichen Vorzüge undWohlthaten unserer h. Religion beschrei-ben zu wollen? Je weniger ich es vermag,desto mehr verdient es die Religion, daßalle, auch schwache Zungen, ihren Ruhmverkündigen. Ich betrachte daher die gött-lichen Heilsmittel, die h. Sakramente,Jesus unser Heiland zur Beglückungwelcheund Heiligung der Menschen anordnete,und welche unsere Religion allein als eineErbschaft von ihrem göttlichen Stifter, alsihr Eigenthum besitzet; ich betrachte diegöttliche Einrichtung und die innere Kraftder h. Sakramente, und sage: Der h.Suitbertus hat uns eine Religion gepre-digt,
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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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