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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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digt, welche sieben Sakramente hat, diemehr als leere Sinnbilder, mehr als Ver-einigungs: oder Kennzeichen einer Gesellschaft,die äusserliche sichtbare, zugleich aber kraf-tige Zeichen der innern Gnade sind, welcheſie enthalten und wirken; die Jeſus Chri-stus gerade zu dem Zwecke einsetzte, daßalle Menschen aller Zeiten dadurch sollengeheiliget werden; Sakramente, welche denSeelenbedürfnissen der Menschen gottlichentsprechen, welche die innere Kraft haben,der Seele das höchste, beste Leben derGnade wieder zu geben, oder dieses Lebenzu erhalten, zu mehren und zu verstärken.Von allen sieben Sakramenten reden.wollen, dieses forderte, wie ihr, meine Lieb-sten! leicht einsehet, wenigstens sieben Re-den. Ich kann also nur von einem mel-den; und von welchem? O das heiligste,das vornehmste muß nach aller Ordnungund Pflicht zuerst zur Sprache kommen:namlich das göttliche Sakrament des Flei-ſches und Blutes Jeſu. Chriſti, das hei-ligste Sakrament des Altares.Hier finde ich mich an dem unvergeßli-chen Abende, an dem letzten, den Jesusvor seinem Tode auf dieser Erde lebte;an dem Abende, wo der Herr, der ster-bende Vater, der sterbende Gottmensch seinTestament machte, in welchem so wohl seineganze