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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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— 4wir sind in der Mitte eines Jubelfesteswelches zu erleben, wir uns glücklich schä-tzen, wenn wir auch nur das Entstehen, dieEigenthümlichkeit für uns, und das hoheAlter desselben von ein Tausend und einHundert Jahren berücksichtigen. O selte-nes erhabenes Fest! Merkwürdigste Ver-bindung zwischen eilf Jahrhunderten undder Urzeit! Erfreuende und lehrreiche Erin-nerung! Der h. Sujtbertus, (damit ichdas Vorgetragene nur noch tiefer unsermGedächnisse einpräge) der h. Suitbertusist der treue Diener Gottes, beliebt beyGott und den Menschen; sein Andenkenist gesegnet, und gründlich; verdient ist dieEhre, welche wir seinen Reliquien erwei-sen Selbst heilig, heiligte er seine Mit-menschen; das Licht seiner guten Werkeglänzte so hell, daß viele Menschen essahen, und den himmlischen Vater auchverherrlichten. Er trug den Namen Jesusund das Evangelium zu den Heiden. Sei-ne brennende Liebe gegen Gott und dieMenschen trieb ihn über Land und Meerbis zu den Völkern, welche noch in derFinſterniß des Heidenthums, und imSchatten des Todes saßen. Unser Va-terland, die hiesige Gegend, und die be-nachbarten Länder verdanken ihm die Ver-kündigung der göttlichen Lehre. Tief ge-rührt