22Reich seines Gottes selbst ist, und welcheser mit Jesu Christo, seinem Erlöser, seinemBruder, seinem Miterben theilen wird. Indiesem Gedanken liegt schon die zeitlicheGlückseligkeit des Christen: denn was sollseine Zufriedenheit storen? Verfolgungen,Elend, Kummer, Krankheiten, jede Wi-derwärtigkeit werden es nicht vermoͤgen;denn sie sind für ihn nur ein Unterpfandkünftiger, unbegreiflicher Belohnungen, wo-hin ihm sein Erlöser eben so durch Leidenvorgegangen ist; wohin er ihn nach sicheinladet: ich gehe hin, euch einenOrt zu bereiten; (Joh. K. 14. V. 2.)wo alle seine Thranen werden ab-getrocknet werden; (Apoc. 7. K. 17.und so ist der Tod, dem das Welt-kind mit so vielem Schrecken entgegen sieht,für ihn kein Schreckenbild; denn er ist fürihn der erwünschte Uebergang vom Elendezur Seligkeit, vom Kummer zu den rein-sten Vergnügungen, von der Niedrigkeitzur Herrlichkeit, zum Leben, wo er imReiche seines Gottes nach dem Ausdruckedes gekronten Propheten mit einem Ba-che ewiger Freuden wird getränktwerden. (Ps. 35. V. 9.)So unverdient berücksichtiget, so groß,so
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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