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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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13Ich berühre, fast ohne es zu wollen,die Wesenheit der Gnade, die uns dadurch,daß wir Christen sind, zu Theil wurde,und welche nur allein unsere wahre Großeausmacht. Da der Mensch nach dem Eben-bilde Gottes erschaffen war, verlor er durchdie Sünde diese Würde, und mit dieserseine ganze Glückseligkeit. Bestimmt mitseinem Gott zu herrschen, hatte er dasRecht verloren, an seinem Reiche Theilzu nehmen; er trug, wie der heilige Ber-nard redet, die Augen und das Hauptaufrecht, um den Himmel zu betrachten:und er kroch mit dem Viehe auf der Erdeund im Kothe; sein armes Herz war un-ruhig, um dauerhafte Ruhe zu finden, under kannte seinen Gott nicht, der nur dengroßen Raum dieses seines Herzens aus-füllen, und seine immer fortsehnende Be-gierden ſättigen konnte.Erwägen wir die Tiefe dieses Elendes,um die Größe zu erkennen, zu welcher unsdas Christenthum erhob. Welcher Ueber-gang! der heilige Cyprian ſchildert unsdies, da er in seinem Briefe an seinenFreund Donatus von sich selbst spricht:Die neuschaffende Taufe, tilgte die Makeldes vorigen Lebens; das heitere Licht vonoben