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Nr. 322.
Hilger von der Stessen bittet vom kölner Rath Geleit auf sechs oder
acht Tage, um sich bezüglich der gegen ihn erhobenen Beschuldigungen
zu verantworten. - 1397, 25. Februar.
Ucli burg'ermeisteren, räed ind anderen bürgeren der stat van 1397(Joellen iutbieden ich Hilger van der Stessen, ritter, myne yruntliehegroisse vnrschreven. Lieve her, herren. As ir mir in urme brieve ge-schreven hait: have ich mit hern Lodowigh Jueden, hern Werner vanAdoicht, Werner Oeverstoulz in Ryngassen ind eren zuhelderen yedgaentz, ich vynd sy bynnen ind buyssen ure stat, ich moege ynschryfen ind yn des zusprechen, soe wie mich duncke, dat mir desnoyt sy, des enkroet noch anneympt ir uch nyet; ind want diese vnr-schreven eyns deils bynnen der stat linder uch gesessen synt, die michder stede verdreven ind mir dat myn unverschoult mit gewalt ainmyn verantwerden genomen ind mich ouch groeslich an myne ere ge-schuldight haint, daeymie ind darvur ir mich noch in etzlicher maissenhalt, alzo dat ich der stede noch des myns nyet gebrnchen kan:herum'b biddcn icli uch, dat ir mir gunnen wilt seys off eicht daege,velich in die stat ind velich weder daruys 7,u komen, umb den zuzu-sprechen, as mir des noyt is, ind off uch dat nyet bevellich enwere,soe gesynnen ich eynre vurwerden in alle der maissen, as ich uch vurin mynen offeneu brieven geschreven hain. Ure bescbreven antwerdebegeer ich mit disim boden.
öegeven under myme iugesegel bynnen diesen brieff gedruckt,dominica post Mathie apostoli, anno nonagesimo septimo.
Aus dem Copienbucli des Ililger von der Stessen, Mscr. A. III, 22.
Nr. 323.
Johann von der Stessen ertheilt der Stadt ftuittung über 100 Markals von seines Vaters Guts wegen. — 1397, 1. März.
Ich Johan von der Stessen bekennen, dat ich van "den eirberenherren burgermeysteren, rade ind anderen bürgeren der stat van Cöelneuntfangen han hondert marke Coeltz pagamentz as vau myns vadcrguetz wegen, ind scheiden sy danneaff los ind cpiyd. Ind bf sy na-mails eynche anspraiche umb deser hondert marken willc betten oi'vi. 32