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Nr. 351.
Schöffenurtheil, dass Johann von Bonn an ein der Bretzel gegenübergelegenes Haus geschrieben werden soll. — 1396, 20. April.
Id sy kunt, also as die herren scheffene zo Coelne, mit nainen her 13'JfiHeinrich Hardevuyst und Everhart Gyr van Coveltzhoyven, uns ampt-luden geurkunt haint, dat in gerichte ersehenen is Johan van Bonnader bartsclierre und hait bybraicht, dat he uagevolgt have die yrste,die andere, die dirde viertzenachten und iair und dach, as he vanrechte soulde up synen kumber, den he gedain hait up Gysen vanUdenberg und Mechtilen syne amasie'), as up dat gantze recht, dat die-selve Gyso und Mettel hadden an dem halfscheide des huyss, dat nuzway woynungen synt, gelegen under eyme dache untgain der britzelenoever, as an der halfscheyde, dat die woyuunge is zer montzen wert,bekomert, so wie sy in deme schryne daan geschreven steent, as vurzweyhondert gülden. Ind want nyeman bynnen der rechter zyt uaen-' volgde, die eme wederstant dede, so gaf scheffenurdel, dat man denvurschreven Johan mit Nesen, syme eligen wyve, van des kumbers wegenan dat vurschreven gantze recht der vurschreven woynungen zer mon-tzen wert as vur die vurschreven somme gülden in gerychte ervolgtmit rechte schrynen seulde, also dat sy die vurschreven zweyhondertgülden an dem gantzem rechte, wie vur erkliert steit, mit rechte be-halden solen und wenden und keren mögen, war sy willent, behaldeuden ertlichen zynsen yrs rechten.
Datum anno domini 1396, die 20. aprilis.
Aus dem Schreinsbuch St. Brigidae insulae.
Nr. 253.
Constantin von Lyskirchen sagt der Stadt Köln seine Bürgerschaftauf. — 1396, 29. April.
Wist, burgermeister, rait ind ander burger der stat van Coelne, alsoas ir wail wyst, dat myne herren vrunde ind maige uch gescrevenhavent dycke ind mainchwerf, ind ich uch ouch selver gescreven havenumb eyne vurwerde myr in die stat by dat myn zo komeu, of mich
') amasie = Freundin, Concubine.