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Bd. 4 (1898) Alphabetisch geordnete Glossare ; Adespota ; Nachträge zu Bd. 1-3 ; Handschriftenverzeichnis
Entstehung
Seite
IX
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Vorwort ix

Menschenwerk ist Stückwerk, ich weifs sehr wol, dass ich abschliefsendereshätte leisten sollen, ich weifs auch, dass andere zur lösu/ng der aufgäbe ganz,abweichende bahnen, deren berechtigung ich, nicht bestreiten will, eingeschlagen Ita-lien würden, ich weifs endlich, dass die Wissenschaft in ewigem fluss begrif-fen ist, ihre ziele sich immer erhöhen, ihre methoden von tag zu tag sieh ver-feinern und, dass, was heute dem stand, der forschung genügt, schon bald unterneuen gesichtspmwten besser gemacht werden kann, aber jede philologische lei-slung ist mitbedingt von der Individualität des autors und reicht über deren vonder natur gesteckte gränzen nicht hinaus, für mich stehen alle sprachlichen cr-gebnisse nur in zweiter linie, sie gelten mir als mittel, niemals als zweck, ichlege vornehmliches gewicht auf die geschickte deutscher bildung und gesitlung.wie die hehre Schönheit der antiken weit noch in ihren dürftigen und verstüm-melten resten die fähigheü besafs, verbunden mit dem Christentum neues lebenzu wecken, den wilden sinn unserer vorfahren zu zähmen und hörbaren in cul-iuriräger umzuwandeln, das erscheint mir als ein so bewunderungswürdiges Schau-spiel, dass dem Verständnis der enhvicklung dieses processes zuverlässiges und ge-sichtetes malerial zuzuführen mich keine mühe zu grofs dünkt, ich sage darummit dem hl. llieronymus nos nostra habuimus tempora et 'cueurrimus quantumpotuimus.

Von der siebenten tabelle war schon die rede, die weitem sprechen für sichallein, bemerken muss ich indessen, dass das capitel 'Doceniana' mir im allge-meinen ein bild von den glossographisclien arbeiten dieses gelehrten entwerfen 'will;denn ich habe seine Sammlungen nicht wort für 'wort mit meinem apparat ver-glichen.

Obwol meinem subjeetiven gefüllt ein einziges regisier besser gefallen hätte,gab ich mit rücksieht auf den umstand, dass dies buch sehr verschiedenen Inter-essenten, historikern, pldl otogen, vielleicht auch theologen, dienen soll, im ganzenihrer sechs, die beiden ersten bedürfen, keiner erläulerung. von analogen initien-verzeichnissen unter sei leidet sich das dritte XU seinem, vorteil in so fern, eds esalle eilicrien verse lateinischer gedickte, nicht blofs deren eingangszeilen aufführt;handelt es sich doch, öfters um federproben,, welche keineswegs den anfangen ent-nommen zu sein brauchen, das sechste sucht den bunten Inhalt des Hssvcrzeich-nisses in dem mafs nutzbar zu machen,, als die dringend gebotene knappheit irgenderlaubte, bei mechanischer alpha.betisicrung würde manches anonyme stück sichdem, äuge des suchenden entziehen; darum, war ich, bestrebt, gleichartiges nach,gruppen zusammenzuordnen, speciell germanistischen bedürfnissen angepasst sinddie regisier 4 und 5. erstercs vereinigt die deutschen im llssvcrzciehnis verstreu-ten worlc mit denjenigen, welche, weil jungem Ursprungs oder unverständlich,oder aus andern Ursachen, in die noten der vier bände verwiesen waren, dasfünfte bringt sämmtliche besprochenen worlc, deutsche, lateinische, keltische, selbstwenn diese besprechung sich auf einen beleg aus Qraff oder auf das gesländnismeiner ratlosigke.it reduzierte, blofs die sichern, durch ein vorgesetztes 'lege' ge-