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Bd. 4 (1898) Alphabetisch geordnete Glossare ; Adespota ; Nachträge zu Bd. 1-3 ; Handschriftenverzeichnis
Entstehung
Seite
VIII
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viii Vorwort

weit sie nicht von der Unvernunft dicliert waren, verstummen werden, der leich-tern Übersichtlichkeit wegen wurde der hauptinhalt der hss. und ihrer teile durchgesperrten satx hervorgehoben, die druckorlc seltenerer piecen wies ich nach undsuchte tunlichst auch, sonst für Orientierung zu sorgen: hier wird freilich man-cher manches hinzufügen oder bessern können, denn in allen satteln bin ich nichtgerecht, an der geschichte der Codices, ihren alten Signaturen und vormaligen be-zeichnungen, so fern diese nicht aus der gegenwärtigen mühelos abgelesen werdenkönnen (xb. C'lm. 18140 = Teg. 140), bin ich nicht achtlos vorübergegangen,'waren mir faesimilia bekannt, so wurden sie notiert, mindern wert mafs ichgewissen äufserlichkeilen bei. heutigen tags pflegt man Jwhe wie breite der Jtss.in centimetern auszudrücken; ich blieb im allgemeinen, 'wenn es nicht um frag-mente sich handelte, bei der alten formalangabe, welche vor jähren, eds ich mitder arbeit begann, allein üblich war und mir persönlich sympathischer ist, da siedie gröfscnverhällnisse sinnfälliger bezeichnet, während 'ich die cenlimeter immererst mittels eines zollstocks mir veranscliaulichen muss. der ort des einbands ge-schah nur selten erwähnung: selbst wenn auf ihn von mir systematisch geachtetworden wäre, so hätte trotzdem ich nur die fälle modernen Ursprungs angezeigt,dagegen erschien es mir eds eine pflichl wissenschaftlicher dankbarkeil, jedes malfestzustellen, wer die deutschen gll. einer hs. zuerst aufgefunden und wer nach-mals um sie sich verdient gemacht hat. kleinere bisher ungedruckte texte, segen,bücherverzeichnisse, receple, grabschriften, Sprichwörter. kamen mehrfach zurmitteilung. ihre deutschen worte sind durch gesperrten salz kenntlich gemacht,ebenso verfuhr ich bei den neuen deutschen gll., welche gelegentlich, abermaliger ver-gleichung der hss. oder widerholler durchsieht meiner abschriften sich ergeben liat-len. die resultale dieser eollcdionen nahm ich darum in die besclireibungen auf,damit m,an dort alks beisammen fände, was auf den jeweiligen codex bezug hat.ein arithmetisch geordnetes Verzeichnis aller verbesserten textstellen hingt übrigensdie siebente tabelle. ihr benuizer hat zunächst das ciiai und dann die beschrei-bung der an der ciiiertcn stelle verwerteten hs. nachzuschlagen, denn die berich-tigungen zweimal mit haut und haaren abdrucken zu lassen, tat mir doch derräum leid, dass die nachtrage zu den Wiener hss. der Monseer gll. besonderszahlreich sind, rührt daher, dass ich beide nicht abschrieb, sondern der Zeiterspar-nis halber mit einer copie von Pezens ausgäbe verglich, bei collationen begeht manleichter fehler als bei vollständigen abschriften, weil das äuge zwei bilder zu glei-cher zeit in sich aufnehmen muss. ich pflege jetzt, durch erfahrungen gewitzigt,nur noch zeilengetreu zu copieren, und zwar unter beibehallung sämmtliciwr ab-breviaiuren. diese sind denn auch in den lateinischen stücken der beschreibungen,sobald mir etwas darauf anzukommen schien oder die widergabe typographischnicht allzu schwierig war, reproduziert, im übrigen sei noeh auf die Vorbemer-kungen zu dem Verzeichnis s. 371 ff hingewiesen, ein anhang endlich stellt diemir bekannt gewordenen kümmerlichen und ungleichwertigen nachrichien über ver-schollene glossenhss. zusammen.