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Bd. 4 (1898) Alphabetisch geordnete Glossare ; Adespota ; Nachträge zu Bd. 1-3 ; Handschriftenverzeichnis
Entstehung
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VORWOET VII

mir benutzt sind sie inachen ein drittel aller überliaupt für dies werk heran-gezogenen aus, haben eine derartige beschreibung erfahren, dass ich kaum glaube,sie besser machen zu können, mein wünsch wäre gewesen, auch allen übrigeneine neue, meinen jetzigen prineipien entsprechende behandlung angedeihen zu las-sen, wer aber eine Vorstellung davon luvt, wie viel zeit mitunter ein einziger co-dex kostet die Bamberger hs. L. in. 9 und die Bonner 218 beschäftigten michjede mehrere wochen , der begreift, dass alsdann noch jähre verstrichen seinwürden, ehe der band hätte, publiziert werden können, mich würde zwar wederdie mehrarbeil noch der aufschub verdrossen haben: indessen fragt sich, ob damitunsern siudien ein erhebliclier gewinn erwachsen wäre, denn für germanistischezwecke liegt wenig oder nichts an den lagen/Verhältnissen, der columneneinteilungund sonstigen details der hs. eines beliebigen lateinischen Schriftstellers, wchlie zu-fällig die feder eines alten lesers mit einigen interlineargll. versah, die sammelhss.deutscher gll. aber, deren composilion unser volles inieresse verdient, nahm iclt fastsämmtlich von neuem durch, nur die darstellung des großen Schlettstädier codexUnd des Parisinus 2685 wäre bei nochmaliger durchsieht vermutlich jetzt ausführ-licher als 1876 ausgefallen.

Die von mir gegebenen hssbeschreibungen sind und darin liegt ihre da-scinsberechligung neben den bereits vorhandenen auf den glossographischen undgermanistischen meridian 'visiert, vor allem wollen sie dw verschiedenen ursprüng-lich selbständigen teile der einzelnen Codices genau bestimmen: dieser pflioht ent-ziehen sich auch die bessern unier den modernen dcuisclien Icatalogen der aus-ländischen ganz zu geschweige/n fast durchweg, für die sprachliche beurteilungkommt aber viel darauf an, ob die partim eines codex, welche deutsche gll. ent-halten, von anfing an zusammengehörten, oder ob der Zufall, ähnlicher inhalt,gleiches formal sie später erst vereinigte, beispielshalber haben die bibelgll. unddas alphabetische Wörterbuch der Fuldaer hs. Aa 2 mit deren Alcuingll. nichts ge-mein, die bäum-, kräuler- und tiernamen des Clm. 14747 stehen in keinem bezugzu dem glossenbefund der zweiten liälfle. weil der einJi.eilli.che characler einer hs.oder ihre nichleinheitlichkeit vielfach nur mittels der lagenverhällnisse sich eruierenlässi, wurden diese besonders beachtet, so zielen meine beschreibungen neuern da-tums darauf ab, jeden codex weniger in seinem sein als in seinem werden zubegreifen, ich suchte ferner bei glossensammlungen die zahllosen kleinen füllstücke,worlerklärungen,, Sentenzen, rätselfragen usw. zu verzeichnen, über tvelchc die ge-druckten kalaloge naturgemäfs meist mit stillschweigen hinweggehen, welche jedoch,obgleich an sich ohne wert, darum wichtig sind, weil sie variiert oder anders com-biniert gar häufig sieh widerholen und uns einblick in den betrieb des Unterrichtsund den Zusammenhang der schulen verschaffen, die nrn der vier bände diesesWerks, innerhalb welcher die gröfsern oder kleinern glosscmomplcxc zum abdruckgelangten, gab ich gehörigen orts überall an, sodass mit hilfe der beschreibung je-der codex sammt seinem glossenbesland alsbald rekonstruiert werden kann: ich ver-traue, dass nun die frühern klagen über das Ordnung sprineip der Sammlung, so