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Bd. 4 (1898) Alphabetisch geordnete Glossare ; Adespota ; Nachträge zu Bd. 1-3 ; Handschriftenverzeichnis
Entstehung
Seite
VI
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vi Vorwort

worden ist, vereinigen mit wenigen früher übersehenen klcinigkeüen die Nachträge,deren anordnung sieh sireng nach den in den ersten drei bänden befolgten normenrichtet und welche jeder, dem es um einen überblick über den vorrat an ahd. gll.zu tun ist, neben und, mit jenen bänden wird benutzen müssen, in der naturder saclic liegt, dass die neuen gll. vielfach nur doubletten bekannter typen dar-stellen, aber selbst innerhalb der so reich entwickelten bibelgll. begegnen zwei bis-lang unverlrelene fam.ilien: das glossar des Albert von Siegburg in den vier hss.zu Leiden 191e, Leipzig 106. 107 und Oxford Laud. lat. 1.4 sowie der mitdeutschen Übersetzungen allerdings recht spärlich versehene bibelcommeniar des Er-langer codex 242, des Ileiligenkreuzer 57 und der Münchner 2571. 4112. 7997.beider Überlieferung geht ausschliefslich auf cistercienser Stifter zurück, die grofseGoslarer hs. hinwülerwm ist in ihren wortformen aus dem gleichen grund wie diebd. 1 s. xi besprochenen Clin. 14745 und 17403 von Interesse, dass mit hilfegedruckter angaben diese Nachträge namhaft vermehrt werden können, muss ichin Zweifel ziehen: ich liabe monate lang leetüre der hsskaialoge Deutschlands, Eng-lands, Frankreichs betrieben und alle lexicalisehen werke, welche selbständig ausungedruckten glossaren schupfen, sorgsam cxcerpierl. trotzdem bin ich überzeugt,dass wir nur einen bruchteil der jetzt noch existierenden deutschen gll. kennenund dass sowol die französischen bibliolheken, vorab die Pariser, als auch dieVaticana, specicll der fonds der Reginenses, ungehobener schätze die menge ber-gen, immerhin aber werden weitere funde sich leichler als bisher conlrolierenund eingliedern lassen.

Dazu soll auch das Verzeichnis der benutzten 665 hss. denn zu denfortlaufend gezählten 663 treten 97 b und 237 b h.inzu, von denen ich erst nachabschluss der numerierung erfuhr das seine beitragen, ich bekenne von vornherein, dass es ungleich ausgefallen ist. dieser tage 'werden fünfundzwanzig jährevergangen sein, dass meine glossenfahrten begannen, es war gut, dass 'ich da-mals nicht ahnte, wie stark und andauernd ich von der übernommenen aufgäbewürde gefangen gehalten, werden: sonst hätte schwerlich wh ihr mich unterzogen,ich glaubte vielmehr, in einem, luslrum am ziel zu sein, das hauplaugenmerkmeiner ersten reisen richtete sich darauf, die zeit möglichst auszukaufen, deshalbbeschränkten sich meine copien auf die deutschen demente der hss., ihr übrigerinhnlt wurde nur in umrissen notiert, ihre Zusammensetzung nicht näher unter-sucht, aber bereits bei der ausarbeüung des ersten und vollends des zweiten ban-des ergab s'kh die notwendigheit, um gesammelte gll. verschiedener Schriftstellerreinlich zu sondern, auch den nicht deutsch glossierten partim der Codices inten-sivere bcachtung zu schenken, das erheischte neue besuche von Einsiedeln, SOal-len, München, Paris, Wien, und als ich nach langer Unterbrechung (s. bd. 3, V f)an die letzten beiden bände herantrat und deren eigentümliche Schwierigkeiten zubewältigen trachtete, sah ich mwh, gereifter an einsieht und strenger geworden inmeinen ansprächen, zur abermaligen prüfung der meisten einschlägigen mss. ge-zwungen, die hss., welche zum ersten mal oder widerholt seit ostern 1892 von