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Ein verschlossenes Land
Entstehung
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266 Neuntes Kapitel.

wällen zurück, um Entschädigung anzubieten. — Es wird währendder Unterredung auf uns gefeuert. — Tod des Mauilesen. —' Der ver-wundete Matrose. — Rückkehr zum Dampfer. — Gesuch der Mani-lesen, ihren gefallenen Kameraden rächen und die Stadt stürmen zudürfen. — Verweigerung dieses Gesuchs. — Schliessliche Abreise der„China". — Schluss. — Text des proponirten Präliminartractats, dermit dem Königreich Corea abgeschlossen werden sollte.

Fast zwei Jahre waren seit der Reise des „Emperor"und seit der unglücklichen Expedition des Admiral Rozevergangen, als verschiedene Umstände zusammentrafen, dieschliesslich zu dem Entschluss führten, eine dritte Reisenach Corea zu unternehmen, welche den Inhalt diesesKapitels bilden wird. — Diese Umstände sind so eigen-thümlicher und besonderer Art, die Reise selbst so ausser-gewöhnlich, dass es nothwendig sein wird, der genauenSchilderung derselben eine klare und deutliche Darlegungder Ursachen und Gründe vorauszuschicken, welche die-selbe veranlassten und zur endlichen Ausführung brachten.

Je höher die allgemeine Erwartung auf den Erfolg derfranzösischen Expedition gespannt gewesen, um so grösserund schmerzlicher war die Enttäuschung, welche auf dasBekanntwerden der damit zusammenhängenden Thatsachenfolgte. Die Verhandlungen, welche während des Besuchs des„Emperor" mit der coreischen Regierung gepflogen wordenwaren und sich durch Freundschaftlichkeit auszeichneten,hatten sich nur erfolglos erwiesen, als die Coreer gewahr-ten, dass uns keine nennenswerthe Macht zu Gebote stand,unsere Forderungen zu unterstützen; während der fran-zösische Admiral genügende Mittel zur Hand gehabt hatte,seine Expedition mit etwas Geschick und Geduld zu einemgünstigen Ende zu führen. Es zeigte sich bald, dass selbstder äusserliche Schein von Wohlwollen, mit welchem dieRegierung den Vorschlag aufgenommen hatte, das Landdem Fremdenverkehr zu eröffnen, sich in offene und unver-