Ausrüstung des „Emperor." 193
und Ausrüstungsgegenständen, beeinträchtigt werden musste;unter den Umständen jedoch war dies von geringerer Be-deutung, besonders da Dampfschiffe überhaupt zur Zeit inChina aussergewöhnlich schwer zu haben waren. — EinUeberdeck (Hurricanedeck) wurde von vorn nach hintenüber das ganze Schiff gelegt, um uns mehr Kaum zu ver-schaffen, und mit einer geräumigen Kajüte für den Kapitänversehen, die ich mit demselben theilte, sodass der unterekleine Salon den mich begleitenden chinesischen Dol-metschern überlassen werden konnte. Zwischen dem Haupt-und Ueberdeck war ein genügend grosser Raum abge-theilt und zu einem Ess- und Empfangsalon umgeschaffenworden.
Es erforderte einige Zeit, bis die Ausrüstung des„Emperor" vollendet und eine zuverlässige Mannschaft fürdie Reise angemustert werden konnte. Der Dampfer wurdevon Kapitän James, einem sehr intelligenten Manne, be-fehligt, dem ein sehr tüchtiger erster Offizier, Herr Parker,zur Seite stand. Unsere Mannschaft bestand, ausser demzweiten Offizier und dem Bootsmann, aus 2 Maschinistenund 15 Matrosen, letztere sämmtlich Manilaleute und Chi-nesen. Einschliesslich der vier die Expedition begleitendenchinesischen Kaufleute und Dolmetscher, bestand dieganze Bemannung des Schiffes aus 6 Europäern und 19 Ein-geborenen.
Unsere Bewaffnung war keineswegs eine glänzende zunennen, da wir nur einen Neuupfünder und einige kleineDrehkanonen, die letztern auf dem Oberdeck, führten. Einzweites grosses Geschütz, das wir hatten an Bord nehmensollen, musste aus Mangel an Platz zurückgelassen werden.Wie sich bald auswies, waren wir auch ebenso gut ohnedasselbe, denn wie sich erst nach unserer Abreise heraus-stellte und leider zu spät, den Fehler wieder gut zu machen,war unser Pulvervorrath für die grössern Kanonen durch
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