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Das Marienleben des Schweizers Wernher
Entstehung
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I '"] iJs ist fragend war umb man so mseniges hailigen leben und allu sinüwerk von sinen kintlichen tagen üncz an sin end geschriben vindet und lisetinaer cristenhait; und von Marien, Gottes muter, nücz, wan du doch über allballigen ist, als ob es nie geschriben wurd. Dar umb ist antwurt och alsus:da sig nit zwivels an es wurd geschriben alles gar von Gottes frunden, die in 5den ziten warend und gelöbig wurdent an Got und an sin müter. Und sundersant Jacob, der Gottes brüder hies, Avan er siner muter swester sun was undnn so gelieh was als ob si zwilinge wserind, geboren von ainer müter; undMarien pfleger was für sant Johansen, do er von ir für (als si in hies) predienmdü lant, und big ir belaib üncz sy Got von dirre weit nam: von dem ist 10wonlich das er es nüt ungeschriben lies; doch seit man es nüt für war ob esalso sig. So ist och wonlich das es von ungelöbigen lüten, die so vil und solail g duraechtend all die cristenheit, wie du verdruchet wurd; und man inirczen J are n nach irm tode Jerusalem von Thyto und Vespesiano wart ver-brant und gar zerstöret, do mocht es och verderben indem für. 15

Aber inder zit do Dyonisius wart bekeret und für mit [> rl, l sant Paulogeseelien Gottes müter, wan sy dennocht uf ertrich was, und och mit allenzwelfbotten die bi ierm end warend (als er selb schribet indem buch Iherachie,von hymelscher Ordnung und gelegenhait'); und sider her wol bevant das ireben nüt was geschriben samenthaft: do sucht er ainen tail zesament von 20allen buchen wa üt von ir gescliriben was und von irm sun inmamiger handspräche, und macht es inlatin zeainem buch, das es alles big ainander waer undman es sament vindet, der es wil lesen oder hören lesen; und hat das buchgenemniet 'Marien ünserre frowe leben', und seit och da mit irs sunes leben&W von end üncz end, und mainent och die lerer die es alles von den buchen 25genomen und geschriben hant und es mit in och bewserent. Zejungst an dem

wrd J' 1 2 >14 freie Bearbeitung von Gl, 121,1123,24. 4. antwrt. 5. zwiuelf.

<lül'z a Wrdent 7 - Über Jakobus vgl. u. V. 7158f., 12686f. and 132Uf. 13 wie

V<*f. de vi! ^ ^ = Wa " ; Wjl F ' 73 °~' 14, irlm - la Über BiW als

»laiuet i Vgl Bl - S ' S ' 1C>; üher seine Beise zu Maria s - " v - 13751 f- 25. mainent]. « nemraet (nemet, in meinet verlesen). 26. geiioin (am Zeilenende).

Deutsche Texte des Mittelalters. XXVII. ,