Druckschrift 
Das Marienleben des Schweizers Wernher
Entstehung
Seite
XVII
Einzelbild herunterladen
 

Einleitung. XVII

Inlaut; auch auslautend erscheint in der Gemination regelmäßig JT. Für daseinfache Zeichen herrscht im Auslaut s, gleichgültig, ob altes s oder z gemeint ist,doch erscheint auch f nicht selten, namentlich in den Anfangspartien, und zwarnicht nur nach Vokal (e. B. dif 2,1. 2, 8 u, ö\, ef 22, VI 79, kraif 957, flu 1888,inei 7858; paradyl 1019, huf 1395), sondern gelegentlich auch nach Konsonantfvnl 334. 509 u, ö., ainf gen. 2959, kainf gen. 2126, wfichl 5315; enkainf nom.944, iml = im ez 7918; vgl. zwiuelf statt zwiuell 1, 5); all namentlich herrschtbis V. 1500 fast ausschließlich, um dann allmählich von als zurückgedrängt~u werden.

v und u sind nach modernem Gebrauch geschieden. Die Hs. schreibt vm» Anlaut auch für den Vokal (vmb, vnd, vf, Vll- u. a.J, auch unter demi- Zeichen (z. B. vt 221, vwer 2875); für den inlautenden Vokal nur selten fln-iVgent 5785, gezügvng 6811, btüeft 6894 fbv korr.J). Im Inlaut herrscht viel-mehr u auch für den Konsonanten, selbst in Fällen, wo es sich graphisch nichtempfahl (z. B. inunuerlorn 1368, tiiuelliche 5421, nüuallem 5768).

w statt v ist nicht ganz selten: waile 3974, tuwels 4713, warwe 5770(vgl 57S0 Anm), worchtent 4830. 8637, worcht 5142, worchte 5340, walfchait79 G1, waige 9013, wunden 9624. won 12346, geworden 13348, vgl, zewiff stattzevailf 943; s. oben § 6. Es ist im Abdruck meist in den Apparat verwiesen. DasUmgekehrte ist seltener: gevfig 2498, verkerft statt werkelt 5071, verderben (d««s b) statt werben 7871, vil 8247 (s. 'Berichtigungen'), Van 11731. u statt wganz vereinzelt in fchuum 10608. w für wu nur ganz im Anfang: antwrt 1, 4,wrd 1,5. 2,13. 2,5. 2,9. 2,12. 2,13, wrdent 1,6, wnfehe 67; sonst nur nochgetrüw für getrüwii 13539. Nicht häufiger w für uw: rw {nachträglich korr.m r Vw) 2,3, trw 7598. 8743. trwen 112; trwuen 141 braucht nicht notwendigbetiler zu sein, vgl. entwuenet 340, entwuante 4336, twuingen 9748.

i und j sind im Abdruck gesondert. Die Hs. gebraucht für anlautendes jnur i ; ( i enH g en ,i e 12004 = jene ist wohl ein Fehler. Für inlautendes j dagegenerscheint nur vereinzelt i (bliiien 1717, : trflien 1733), in der Regel gi (z.B.frügie 9U4 u. ö., mügien&£, vgl, tfigie 4340 st. ö., fchlügier 22S05, fchrigienJ507 ^, ÄW vielfach im Wechsel mit bloßem g steht (z. B. frigen 1316, tilge J550M - ö. s früge 37C5 w. ö., kraigen &?7i, fchleiger X25&?;. D/es g, das auch imAuslaut sehr häufig auftritt (z. B. er sig 50, big 116, frig £83, Getüg io45;,yelegentlich selbst vor Konsonanz fgemügte 578, sogar demügtig 6385), istnatürlich nicht angetastet worden,

Zum Schluß muß ich über die Arbeitsteilung Rechenschaft geben. Als Päjpke

starb, waren die ersten acht Bogen fertig gedruckt, einiges Weitere stand in

Pannen, der Rest lag im Manuskript vor. Für diesen Teil der Ausgabe, von

°gen 9 an, trage ich die Verantwortung; nur in den ersten Stücken, die Päpke noch

eiber korrigiert hatte, habe ich gelegentlich seine Auffassung gelten lassen, selbst

wenn ich sie nicht teilte. Auch die schon ausgedruckten Bogen sind von ynir noch