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Das Marienleben des Schweizers Wernher
Entstehung
Seite
XI
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Einleitung. XI

nut balt, mit los 5900; das Umgekehrte ganz vereinzelt: wainotent, rüftent.scnrüwen 13535. Andererseits steht öfter der Punkt auch vor dem ersten undhinter dem letzten Glied der Kette: rain und künsch der werde | hielt, wort,werk, und gebärde 1654;*) si. riet. lert. hies. das beste tun alle lüt 5910:frost. hicze. liagel. und regen | blikzen. tonren. uf den wegen 3615f.; sogar:sydun. wollun. und. lyn. | 1185B; edele. arme. und. rieh 1272 II; heben,legen, sögen, baden. | versechen. böten, wol. vor schaden 3251 f. 11; vatter.SM. der. hailig. gaist 6367. Auch zivei asyndetische gleichartige Glieder werdenöfter getrennt: fluchen, schelten wart da vil 5119, ebenso 8954. 9777. 14103;Un d. gapten. tapen bar und dar 4303; vereinzelt: trost. mit lere ich sage6568. Diese Verwendimg des Punktes ist neben IV die häufigste; bis V. 4600 inüber 40 Versen, später nur noch selten.

IV. Der Punkt tritt ein, wenn Versgrenze und deklamatorischer odersyntaktischer Einschnitt kollidieren. Das ist seine Hauptfunktion. So sind zuverstehen: do für in in gedrate | der tüvel. dar nach vil zehant 8297; dar nachder minnekliche zart | Ihesus. hin us gefüret wart 9942; (ich han) von dir undv °n dinem sun | Ihesu. Wunders vil vermin 13316; kainerschlachte kintlichsitte | wonete. dem kinde mitte 694 (Punkt unsicher); sinnlich sprachent eswsere | Got. oder ain zobrere 5402; gern vor und: der aine die müter und irkint | trüg, und der ander spise 3599; ebenso 7624. 10370. 10956. 11013. 14172.JJer Punkt tritt um so leichter ein, je ausgeprägter die Pause ist, in die er fällt:an schöni gelichet sich enkains | ir hüfeln. roten rosen glich 945; du wirst en-Pfahend und gebern | ainen sun. doch manne verbern 2232; das sachent frowanttnd man | von Nazareth. der löwen spil 5397; ähnlich Punkt nach löwen 5428,erde 14122; oder bei Satzgrenzen: der kam und vant an irm gebett | si. do eru ' die botschaft tett 13478; und das du machest alle lüt | gesunt. was iemanWirret üt 7546; ähnlich Punkt nach belibe 6568, tet er 7268, beschach 14211,geschriben 14891. Am notwendigsten ist der Punkt, wenn mit dem Enjambementder Beginn eines neuen Hauptsatzes verbunden ist: . . . siner müter und demWerden man | Joseph, aber vache ich an 4756; und wurdent lang und vollent-1- echt [ du hölezer. des wart fro der knecht 4974; so Punkt nach tett 6390,gerne 10324, wonent 14169. Aber auch hier ist es zunächst nicht die Satz-scheide, sondern das Enjambement, das den Punkt bedingt: die natürliche Grenze" e s Satzes und damit die natürliche Interpunktion ist der Verseinschnitt; erstdaß die Satzspannung über ihn hinweggreift, macht eine neue Interpunktion nötig.

Entsprechend tritt der Punkt auch ein, wo ein Wort syntaktisch zumfolgenden Verse gehört: dar umb hies er nemen. das | holez 9582; also mitWunder eren. wart | si wol enphangen uf der vart 14239; namentlich, wenn esst ch um den Beginn abhängiger Sätze handelt: wan . . . | sachent und er-kantent. das | tüch umb si gebunden was 14068; und sprach mit trüwen alles.

') In baidti . rieh . edel. und gut 1329 soll dagegen woJd Sprechpause angedeutet werden.