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Die einzelnen Acte der Extraction.
lagen) oder der Füsse und des Steisses (Fusslagen) das ganze Kind miteiner Wehe erscheinen. In anderen Fällen tritt das Kind nur bis zumBauche hervor, so dass man an der Nabelschnureinpflanzung fühlenkann. Es verbessert zwar die Prognose, wenn man noch einen regel-mässigen Puls wahrnimmt, ändert aber nichts für die Pflicht des Ge-burtshelfers. Denn so conservativ kann man nicht sein, um auch dannnoch zu warten, bis kein Puls mehr schlägt. Es muss vielmehr, wenndas Kind nach dem Durchschneiden nicht ohne Unterbrechung austritt,dasselbe künstlich entwickelt werden. Die einfachste und eine stetsunschädliche Nachhülfe, deren wir schon Erwähnung gethan haben, istder Druck auf den Fundus uteri. Ist das Kind bis zur Nabelschnur-
Fig. 207.
Das Lösen des hinteren ersten Armes.
einpfianzung herausgetreten, so soll nach altem Gebrauch der Nabel-strang etwas angezogen werden, um zu starke Knickungen zu vermeiden.Die französische Schule hält viel auf dieses Anziehen — in Deutsch-land erwähnt man dasselbe kaum und unserer Meinung nach ist es einunwesentlicher Punkt, den übersehen zu haben kein Fehler ist.
Die eigentliche Lösung der Arme hat zu beginnen, wennman unter dem Symphysenwinkel den Angulus inferior sca-pulae fühlen kann. Es ist wichtig, daran einen Anhaltspunkt zuhaben, um weder zu früh noch zu spät an die Lösung zu gehen.
Fängt man zu früh an, so kommt man mit den Fingern nichtbis zum Acromion und dem Ellbogen. Doch ist dies weniger störend,