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Die Methode von Seanzoni.
haben einmal diese Drehung ausgeführt, um ein recht grosses Kind heieiner Erstgebärenden nicht in III. Schädellage extrahiren zu müssen.Die Drehung gelang zwar, doch hatten wir, nachdem sich die Zangestark in den geraden Beckendurchmesser gestellt hatte, die grösstenSchwierigkeiten, den vorderen Löffel wieder abzunehmen. Die ganzeOperation und Geburtsdauer wurde so verlängert, dass das Kind, dessenAsphyxie wegen die Drehung unternommen war, todt zur Welt kam.
Fig. 202.
Die Zange zum Drehen angelegt nach Seanzoni.
Dann braucht man noch die peinlichste Sorgfalt und Aufmerk-samkeit, um beim Abnehmen eines so eingeklemmten Zangenlöffels dieSchleimhaut der Scheide nicht zu verletzen.
Die Zangenoperation bei III. und IV. Schädellagen,den sog. Vorderscheitellagen.
Die natürliche Geburt zeigt in diesen Lagen einen anderen Mecha-nismus und die Zange muss denselben nachahmen. Wir können hierauf die Besprechung dieser Lagen verweisen.
Wenn auch anfangs die Stirn ziemlich der tiefste Theil desSchädels ist, so stellt sich doch bei den Vorderscheitellagen der obereTheil des Stirnbeines am unteren Rand der Symphyse an und